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04.07.2017

Singen fürs Schwimmen



17 Flüchtlingskinder lernen Schwimmen – ermöglicht hat dies der Erlös des Benefizkonzerts des Leonhardi-Ensembles e.V. im vergangenen Mai.

Stolz halten Sami (5 Jahre) und Salma (3) aus Syrien, Abdul Afeez (5), Miriam (5) und Grace (6) aus Nigeria ihre Urkunden in die Kamera. Dass die Kinder den Schwimmkurs bei Frau Aumüller in Ottobrunn besuchen konnten, hatten ihnen und 15 weiteren Flüchtlingskindern die Spendengelder von etwa 1.700 Euro ermöglicht, die beim Benefizkonzert des Leonhardi-Ensembles e.V. im vergangenen Mai zusammengekommen waren.

Insgesamt zwölf der teilnehmenden Kinder bestanden den Kurs mit der Seepferdchenprüfung. Diejenigen, die noch keine 25 Meter am Stück schafften, sprangen trotzdem mutig ins Wasser, hatten jede Menge Spaß und freuten sich am Ende über eine Frosch- oder Bobby- Urkunde. Und auch der 17-jährige Praktikant Aria aus Afghanistan, der die Schwimmlehrerin während des Kurses tatkräftig unterstützte, bekam für seine Hilfe am Ende ein gutes Zeugnis.

Zum Erfolg beim Schwimmkurs beglückwünscht das Leonhardi-Ensemble e.V. alle Kinder ganz herzlich.
3 Seepferdchen

04.07.2017

Kinder für klassische Musik begeistern!


Ganz ruhig wird es in der großen Mehrzweckhalle in Höhenkirchen-Siegertsbrunn, als die ersten Klänge des Orchesters ertönen. Rund 60 Kinder sind zusammen mit ihren Eltern zum Benefizkonzert des Leonhardi-Ensembles e.V. gekommen, um dem musikalischen Märchen "Die Königstochter und die Kleine Nachtmusik" zu lauschen. Gebannt sehen sie dabei zu, wie die Prinzessin, gespielt von Paulina Reichert, nach einer aufregenden Suche endlich ihren Helden, verkörpert von Maxi Getz, findet. Untermalt wird das moderne Märchen vom Nachwuchsorchester und Nachwuchschor sowie dem großen Orchester und Chor des Leonhardi-Ensembles e.V. unter der musikalischen Leitung von Thomas Baron. Florian Schröder kommentiert als Erzähler die Handlung so lustig, dass die Kinder im Publikum immer wieder laut lachen müssen – vor allem als die Prinzessin laut pupsen muss, weil sie Erbsensuppe gegessen hat.

Nachwuchs_Chor_17

Aber nicht nur für die kleinen Besucher ist die Aufführung ein tolles Erlebnis. Vor allem die Kinder der Nachwuchsgruppen des Vereins haben sich lange auf das Konzert vorbereitet, intensiv mit ihren Leiterinnen geprobt und sind nun stolz, die Stücke öffentlich aufzuführen. Carola Sieben dirigiert das Nachwuchsorchester mit so viel Elan und Freude, dass die kleinen Musikanten angesichts der vielen gleichaltrigen Zuhörer alle Aufregung bei Seite schieben und die Mehrzweckhalle mit ihren Klängen füllen. Und auch der bunte Nachwuchschor, der von Regina Kätzlmeier geleitet wird, begeistert das Publikum mit seinen Liedern wie das vom Obstsalat. Am Ende werden die kleinen Musiker mit großem Applaus von den Zuhörern belohnt. Der Erlös des Konzerts, 1535 Euro, kommt Flüchtlingskindern der Gemeinde zu Gute, die davon einen Schwimmkurs besuchen können.

Es sind solche Momente, die Kindern die Freude am Musizieren nahebringen. Das Leonhardi-Ensemble e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, schon den Jüngsten einen Zugang zur klassischen Musik zu ermöglichen und sie vom Musizieren zu begeistern.

Habt auch Ihr Lust, einmal bei den Proben des Nachwuchses vorbeizuschauen und vielleicht sogar gleich mitzumachen? Kein Problem. Meldet euch doch einfach direkt bei den Leiterinnen (Orchester: Carola Sieben unter nachwuchsorchester@leonhardi-ensemble.de, Chor: Regina Kätzlmeier unter kinderchor@leonhardi-ensemble.de) oder der Organisatorin Liesel Oehlen (Tel: 08102-8018985). Weitere Informationen findet Ihr auch unter www.leonhardi-ensemble.de.
Wir freuen uns auf Euch!




03.07.2017

Sommerfest mit öffentlicher Probe beim Leonhardi-Ensemble!



Wer sich schon einmal einen ersten Eindruck des neuen Projekts des Leonhardi-Ensembles e.V. verschaffen möchte, der hat am Sonntag, den 23. Juli 2017, um 17 Uhr in der Aula der Sigoho-Marchwart-Grundschule die Gelegenheit dazu. Der Große Chor und das Orchester veranstalten eine offene Werkstattprobe mit einigen Stücken aus „Carmen“ von Georges Bizet. 2018 wird die Oper dann in halbszenischer Form in der Mehrzweckhalle in Höhenkirchen-Siegertsbrunn aufgeführt. Die musikalische Leitung hat dabei Thomas Baron. Mitwirkende sind auch jetzt noch herzlich willkommen, sowohl im Chor als auch im Orchester.

Des Weiteren werden bei der Veranstaltung das Nachwuchsorchester unter der Leitung von Carola Sieben und der Kinderchor unter der Leitung von Regina Kätzlmeier zu hören sein. Auch hier freut sich der Verein über Neuzugänge.

Im Anschluss an die öffentliche Probe findet das Sommerfest des Leonhardi-Ensembles e.V. statt. Die Zuhörer sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Spenden werden erbeten.



06.02.2017

„Auf in den Kampf, Torero!“ heißt es 2018 beim Leonhardi-Ensemble




Baron

Herr Baron, Sie sind nun seit einem Jahr musikalischer Leiter des Leonhardi-Ensembles. Was schätzen Sie an dem Verein?

Vor allem den warmherzigen Umgangston und den familiäre Rahmen. Alle Beteiligten brennen für die Sache und arbeiten sehr professionell. Und obwohl das Leonhardi-Ensemble schon seit 30 Jahren besteht, ist man hier immer offen für Neues.

Etwas ganz Neues planen Sie auch im nächsten Jahr. Worum geht es dabei?

Für 2018 haben wir uns Carmen von Georges Bizet vorgenommen. Das Leonhardi-Ensemble bietet dafür die optimale Voraussetzung, weil es über einen großen Chor und ein eigenes Orchester verfügt. Trotzdem haben wir lange hin und her überlegt, ob das Projekt für uns machbar ist.

Was sind denn die größten Herausforderungen für Chor und Orchester?

Für das Orchester ist die Oper musikalisch sehr anspruchsvoll. Da wir eine halbszenische Aufführung planen, muss der Chor auswendig singen. Dazu kommen die Aktionen auf der Bühne. Die Sängerinnen und Sänger müssen auf die Solisten reagieren und sich ganzkörperlich am Geschehen beteiligen.

Wie bereiten Sie die Beteiligten darauf vor?

Zum Beispiel, indem wir mit der Regisseurin Barbara Schöne zusammenarbeiten. Ihre Aufgabe ist es, den Chor aufzulockern, sodass er sich für die szenische Darstellung öffnet. Jeder Einzelne muss dabei seine eigene Wahrnehmung vergrößern und merken, was um ihn herum auf der Bühne geschieht. Dabei entsteht eine ganz besondere Energie der Gruppe.

Und in stimmlicher Hinsicht?

Die intensive Probenarbeit beginnt gleich nach dem laufenden Projekt im Sommer. Während der langen Nacht der Musik in Höhenkirchen werden wir bereits Ausschnitte aus der Oper präsentieren. Außerdem bieten wir unseren Mitwirkenden immer wieder Coachings bei professionellen Stimmbildnern an.

Wie gut müssen denn die musikalischen Kenntnisse sein, um mitspielen oder singen zu können?

Im Orchester sollte man fundierte Instrumentalkenntnisse mitbringen. Im Chor ist es vorteilhaft, wenn man Noten lesen kann und vielleicht auch schon ein bisschen Chorerfahrung mitbringt. Aber man muss kein Profi sein, um mitzumachen. Vieles kann man auch erlernen.

An welchem Projekt arbeiten Sie derzeit?

Derzeit arbeiten wir an einem interessanten, gemischten Programm. Das Orchester wird „Eine kleine Nachtmusik“ von Mozart und die Streicherserenade des spätromantischen Komponisten Karlowicz spielen. Der Chor präsentiert A-capella-Werke von Schumann und Hugo Distler. Im Konzert im Mai treten dann auch unsere Jüngsten auf: das Nachwuchsorchester und der Kinderchor.

14.03.2017

Nachtmusik – Traummusik: heiter - fröhlich - dramatisch

Facettenreich gestalten sich die diesjährigen Konzertabende mit dem Leonhardi-Ensemble. Wunschträume, Alpträume, Erholungsträume. Kaum hören wir quirlige Spatzen von den Dächern pfeifen, da rast auch schon der glühende Feuerreiter auf seinem rippendürren Tier vorbei. Wir sehen den treuen König von Thule, begegnen der verspielten Königstocher Rohtraut und finden uns jäh in einem tosenden Ungewitter wieder.

Es sind schon über zwei Jahrhunderte vergangen, doch klingt „Eine kleine Nachtmusik“ von W.A. Mozart immer noch frisch und begeisternd. Das populäre Werk, das man oft nur für „leichte" Musik hält, deutet jedoch durch seine Virtuosität und durchdachten Proportionen eher auf anspruchsvolle Kammermusik hin. Kaum weniger anspruchsvoll sind die Chorkompositionen von Hugo Distler, in denen er die Texte von Eduard Mörike auf eine einzigartige Weise interpretiert. Ganz anders klingt die Poesie von Mörike in Robert Schumanns Vertonung, die einen großen Komponisten der Romantik erkennen lässt. Und wie jede Nacht Träume und Unerwartetes birgt, so wollen auch wir noch Manches im Geheimen halten. Lassen Sie sich überraschen!

Serenaden und Balladen von Mozart, Karłowicz , Schumann und Distler
Nachwuchsensembles, Großer Chor und Orchester des Leonhardi-Ensembles e.V.
Leitung: Thomas Baron
Samstag, 13. Mai 2017, 19.00 Uhr
Sonntag, 14. Mai 2017, 18.00 Uhr
Mehrzweckhalle Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Bahnhofstraße 12

Vorverkauf ab 2. Mai 2017 bei Schreibwaren Obermeier und Schreibwaren Squarra
Kartenreservierung für Auswärtige und Platzreservierungen für Behinderte bis 10. Mai 2017 unter Tel. 08102 / 8018985 oder karten@leonhardi-ensemble.de

16.10.2016

Adventskonzert „Magnificat“ des Kammerchors des Leonhardi-Ensembles



Die Tage werden kürzer, das Wetter rauer, die Musik bedächtiger. Die Adventszeit naht und alle Musikschaffenden proben bereits seit Oktober Weihnachts- und Adventslieder, damit bei Konzerten und Gottesdiensten alles festlich oder besinnlich klingt. In einem Adventskonzert darf der Lobgesang Mariens nicht fehlen. Als Maria von einem Engel die frohe Botschaft erhält, dass sie den Sohn Gottes gebären wird, antwortet sie mit den Worten: „Meine Seele preist die Größe des Herrn und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.“ Dieser Text wird seit Jahrhunderten von Komponisten vertont: das „Magnificat“.

Der Kammerchor des Leonhardi-Ensembles e.V. ist seit sechs Jahren am ersten Adventswochenende in der Kreuz-Christi-Kirche zu Gast und präsentiert dieses Mal „Magnificat“-Vertonungen verschiedener Komponisten aus verschiedenen Jahrhunderten: auf Deutsch, auf Latein und auf Englisch. Aber immer mit dem gewissen „Ohrwurm“, der dem Publikum auch nach dem Konzert noch im Kopf bleiben wird. Weitere Konzert-Höhepunkte sind u.a. das „Laudate Dominum“ (KV 339) von Wolfgang Amadeus Mozart oder „In the bleak midwinter“ von Harold Darke. Begleitet wird der Kammerchor von einem Kammerorchester und Michael Burghart an der Orgel. Die Leitung hat Michael Merl. Der Eintritt ist frei; um Spenden wird herzlich gebeten.

Termin: Samstag, 26.11.2016, 19.00 Uhr, Kreuz-Christi-Kirche, Esterwagnerstr. 10, 85635 Höhenkirchen



17.07.2016

Sommerfest und Probenstart im Herbst


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Der Abend des Sommerfests des Leonhardi-Ensembles am 17. Juli geriet so lau, wie man es sich nur wünschen konnte: Ein begeistertes Publikum von 150 Besuchern (!) verfolgte trotz großer Hitze ab 17 Uhr das Programm, das souverän von Thomas Baron (musikalischer Leiter des Leonhardi-Ensembles) moderiert wurde: Die Jüngsten starteten mit Beiträgen wie dem rhythmischen „Obstsalat“ (Kinderchor) und „Pirates of the Caribbean“ (Nachwuchsorchester). Es folgten der Große Chor und das Sinfonieorchester mit Ausschnitten aus Bizets „Carmen“ - als besondere Überraschung übernahmen zwei junge Gastsänger die Soloparts von Carmen und Escamillo. Besonders erfreulich, dass die extra vorbereiteten Noten schnell vergriffen waren, und sich Besucher damit unter den Chor mischten! Abgerundet wurde der musikalische Teil durch Jazz-Impressionen des Kammerchors. Und nach den letzten Klängen von „Over the Rainbow“ blieben Besucher und Mitglieder des Leonhardi-Ensembles nur zu gern, um den herrlichen Sommerabend mit Gegrilltem und einem üppigen Buffet ausklingen zu lassen, musikalisch untermalt von einer traditionellen koreanischen Gruppe, die das Publikum zum Mitmachen animierte. Und wenn man den „Ausfegern“ glauben darf, wurde auch der Schluss des Fests in Eigenregie musikalisch gestaltet… Danke an alle Mitwirkenden für dieses gelungene, entspannte Fest!

Nach der Sommerpause beginnen am 18. September wieder die Proben des Großen Chors und des Orchesters, dieses Mal zweigleisig: Langfristig für das Großprojekt „Carmen“ (Aufführung geplant für 2018) und zeitgleich für das nächste Konzert im Frühjahr 2017 mit dem Arbeitstitel „Serenaden und Balladen“: Der Chor wird hierfür a capella-Werke u.a. von Distler und Schumann erarbeiten; die Streicher des Orchesters u.a. „Eine kleine Nachtmusik“ von Mozart.


13.06.2016

„Jazz in Church“: Konzert des Kammerchors am Samstag, 2. Juli, 19 Uhr



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Der Kammerchor des Leonhardi-Ensembles e.V. hat sich zu seinem 15. Konzert in musikalische Gefilde begeben, die nicht zu seinem Standardrepertoire gehören. Normalerweise macht der 23köpfige Chor mit ausdrucksstarken Interpretationen alter Meister wie Bach, Mendelssohn und Brahms von sich reden. Doch nun ist er mit einem Programm zu hören, dass sich Liebhaber von Swing und Pop nicht entgehen lassen sollten: Die beliebtesten Evergreens von den Beatles („Yesterday“ / „Michelle“), Frank Sinatra („New York, New York“ / „Fly me to the moon“) und anderen Größen aus Swing, Latin Rock und Pop werden zu hören sein. Für den richtigen Groove und Beat sorgt eine Münchner Jazzband, die den Kammerchor begleitet.

Das Konzert findet wie immer in der Kreuz-Christi-Kirche, Esterwagnerstraße 10, 85635 Höhenkirchen-Siegertsbrunn statt. Der Eintritt ist ebenfalls wie immer frei. Wir freuen uns über Spenden zur Deckung unserer Kosten.


13.06.2016

Schnupperproben und Sommerfest des Leonhardi-Ensembles e.V.



Nach dem großen Erfolg der „Schöpfung“ von Joseph Haydn laufen bereits die Vorbereitungen für die nächsten Konzerte.

Der Große Chor und das Orchester des Leonhardi-Ensembles e.V. suchen dafür Mitwirkende, insbes. Tenor, Bass als Singstimmen sowie alle Streichinstrumente. Sie haben Interesse, bei uns mitzusingen und mitzuspielen? Im Juli bietet sich die Möglichkeit, bei einzelnen Proben von Chor und Orchester zu schnuppern! Für erste Informationen vorab bitten wir Sie, sich unter info@leonhardi-ensemble.de zu melden.

Am Sonntag, den 17.07.2016 lädt das Leonhardi-Ensemble zu einer Öffentlichen Werkstattprobe und anschließend zu einem Sommerfest ein. Ab 17 Uhr stellen sich die verschiedenen Gruppierungen des Vereins in der Aula der Sigoho-Marchwart-Grundschule in Höhenkirchen vor. Besonders freuen wir uns, dass mit dem Kinderchor und Nachwuchsorchester auch unsere Jüngsten ihr Können zeigen werden:

17:00 Kinderchor und Nachwuchsorchester
17:30 Großer Chor und Orchester mit einer öffentlichen Werkstattprobe mit Ausschnitten aus dem neuen Projekt ab Herbst: Bizets „Carmen“. Interessierte Gäste sind dabei zum Mitsingen und- spielen herzlich willkommen! Noten sind vorhanden.
18:30 Kammerchor mit Jazz-Programm
19:00 Fröhlicher Ausklang. Für Essen und Trinken wird gesorgt.

Bei gutem Wetter feiern wir auf dem Lehrkräfteparkplatz der Grundschule, aber auch bei schlechtem Wetter finden wir noch ein geeignetes Plätzchen. Wir freuen uns auf Sie und einen gemeinsamen Sommerabend mit viel Musik und Geselligkeit!


06.05.2016

Konzertkritik zu Haydns Schöpfung


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09.04.2016

Haydns „Schöpfung“ in Höhenkirchen



Am Samstag, 30. April, um 19 Uhr und am Sonntag, 1. Mai, um 18 Uhr lädt das Leonhardi-Ensemble e.V. Höhenkirchen-Siegertsbrunn zu seinem Jahreskonzert in die Mehrzweckhalle, Bahnhofstraße 12, ein.

Großer Chor und Orchester gestalten unter ihrem neuen Dirigenten Thomas Baron Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“.

Die Besucher dürfen sich auf drei hervorragende junge Solisten freuen: Gemeinsam mit Roswitha Schmelzl, Sopran, Moon Yung Oh, Tenor, und Alexander Kiechle, Bass, nehmen 120 Mitwirkende die Zuhörer mit auf eine musikalische Entdeckungsreise durch die Schöpfungsgeschichte.

Der Siegeszug des Oratoriums, mit dem der Komponist sein Lebenswerk krönte. begann bereits kurz nach der triumphalen Wiener Uraufführung im Jahr 1798.
Schon der Anfang des Werks
berwältigt mit der Schilderung der Entstehung der Erde aus dem Chaos und der Erschaffung des Lichts. Der erste und zweite Teil schildern die sechs Schöpfungstage, die Entstehung der Elemente, der Gestirne, der verschiedenen Pflanzen und Tiere, schließlich der ersten Menschen. All dies wird zuerst vom Orchester lautmalerisch dargestellt, ehe es die Gesangssolisten klärend benennen. Im dritten Teil bejubeln die ersten Menschen dankbar das Wunder der Schöpfung, während der Chor – wie im ganzen Werk – die Taten Gottes hymnisch beschwingt besingt.

Vorverkauf zum ermäßigten Preis von 17 € (12 € für Schüler, Studenten und Behinderte) bei Schreibwaren Obermeier und Schreibwaren Squarra, Karten an der Abendkasse 19 € (erm. 12 €). Kartenreservierung für Auswärtige: 08102/8018985 oder karten@leonhardi-ensemble.de. Einlass 30 Minuten vor Konzertbeginn. Freie Platzwahl.


29.10.2015

Abschied und Neuanfang beim Leonhardi-Ensemble



Nach zehn Jahren und zahlreichen unvergesslichen Konzerten verabschiedet sich der musikalische Leiter Michael Merl aus beruflichen Gründen vom Leonhardi-Ensemble e. V. Mit Thomas Baron startet ein würdiger Nachfolger in das neue Projekt.

Es ist ein trauriger Abschied für das Leonhardi-Ensemble e. V. In diesem Jahr gibt Michael Merl sein Amt als musikalischer Leiter des Vereins ab, um sich künftig stärker seinen beruflichen Aufgaben widmen zu können. Unter seiner engagierten Führung haben sich sowohl der Große Chor als auch der Kammerchor und das Orchester des Leonhardi-Ensembles e. V. in den vergangenen Jahren zu Musikgruppen mit erstaunlicher Homogenität entwickelt. Nur so war es möglich, die regelmäßig hohe Qualität der Konzertprogramme zu gewährleisten. Unter Merls Führung konnten besonders anspruchsvolle Werke wie die Carmina Burana, das Mozart Requiem und Händels Messias aufgeführt werden. Als Dirigent bleibt er aber dem Kammerchor erhalten.

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Mit Thomas Baron (Foto) steht bereits der neue musikalische Leiter in den Startlöchern. Der 26-Jährige absolviert derzeit sein Masterstudium im Fach Chordirigieren und ist Mitglied in der Bayerischen Singakademie. Zudem ist er als Dozent im Bayerischen Landesjugendchor für Gehörbildung und Musiktheorie tätig und engagiert sich gleichzeitig als Kirchenmusiker in St. Johannes Evangelist in München.

Im Leonhardi-Ensemble e.V. wartet nun auch schon ein großes Projekt auf den neuen Dirigenten: die Aufführung von Joseph Haydns bekanntem Oratorium „Die Schöpfung“ im Mai 2016. Die Musizierenden des Orchesters und Chors freuen sich darauf, den neuen Leiter nun in der Probenarbeit kennenzulernen und das Werk mit ihm gemeinsam zu erarbeiten.


29.10.2015

Probenstart für das neue Projekt „Die Schöpfung“



Die Probenarbeit des Leonhardi-Ensembles e.V. für das neue Projekt hat begonnen. Interessierte sind herzlich eingeladen, die Proben zu besuchen. Besonders willkommen sind Mitwirkende im Sopran und bei den Männerstimmen sowie im Orchester.

Nach zwei gelungenen Konzerten starten der Große Chor und das Orchester des Leonhardi-Ensembles e.V. nach der Sommerpause ab September wieder voller Elan in das neue Projekt. Diesmal steht Joseph Haydns bekanntes Oratorium „Die Schöpfung“ auf dem Programm. Der Komponist arbeitete von 1796 bis 1798 an seinem Werk, das die 
Erschaffung der Welt thematisiert, wie sie in der Genesis, dem ersten Buch Mose, der Bibel erzählt wird.

Besonders ist diese Aufführung auch deshalb, weil das Werk bereits vor 12 Jahren vom Leonhardi-Ensemble mit großem Erfolg aufgeführt wurde - damals mit deutlich kleinerem Chor und kleinerer Orchesterbesetzung. Heute präsentieren über 100 Musizierende unter neuer musikalischer Leitung das großartige Werk Haydns, das im kommenden Frühjahr aufgeführt wird.

Für alle musikalisch Interessierten bietet sich zum Anfang des neuen Projektes die beste Gelegenheit, einmal bei den Proben vorbeizuschauen und die Arbeit des Leonhardi-Ensembles kennenzulernen. Mitwirkende sind in allen Gruppierungen herzlich willkommen, besonders gesucht werden Mitglieder für den Sopran und die Männerstimmen sowie Instrumentalisten im Orchester.


Großer Chor_Orchester

29.10.2015

Machet die Tore weit



Am 28. November 2015 um 19 Uhr lädt der Kammerchor des Leonhardi-Ensembles e.V. herzlich zum alljährlichen Adventskonzert in die evangelische Kreuz-Christi-Kirche in Höhenkirchen ein!

Unter der Leitung von Michael Merl präsentieren der Kammerchor zusammen mit einem Streicherensemble wieder ein wunderbares Programm. Zu hören sein werden unter anderem „Te deum laudamus“ von Wolfgang Amadeus von Mozart, „Ave Maria“ von Sir Edward Elgar und „Machet die Tore weit“ von Andreas Hammerschmidt.

Weiterhin stehen Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann und Tomaso Albinoni auf dem Programm, das den Zuhörern einen besinnlichen musikalischen Einstieg in die Adventszeit bietet.

Das Konzert findet am Samstag, den 28. November 2015 um 19 Uhr in der evangelischen Kreuz-Christi-Kirche in Höhenkirchen statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird herzlich gebeten.


Kammerchor 2015

29.10.2015

Macht mit beim Nachwuchschor und -orchester des Leonhardi-Ensembles!



Das Leonhardi-Ensemble e.V. möchte schon die Jüngsten für Musik begeistern. Deshalb fährt es das Nachwuchsorchester fort und gründet zusätzlich einen Kinderchor. Hierfür werden Mitwirkende gesucht!

Die Affinität zur Musik wird bereits in jungen Jahren gebildet. Wer schon früh ein Instrument lernt oder in einem Chor singt, verliert im Laufe seines Lebens nur selten dieses musikalische Gespür und tritt oft im Erwachsenenalter gerne wieder einem Chor oder Orchester bei. Aus diesem Grund hat es sich das Leonhardi-Ensemble e.V. zur Aufgabe gemacht, Kinder für Musik zu begeistern und bereits den Nachwuchs zu fördern.

Seit Februar 2016 singt der Kinderchor und spielt das Nachwuchsorchester unter neuer professioneller Leitung. Besonders kleine Instrumentalisten sind herzlich willkommen.

Bei Interesse melden Sie sich bitte unter
vorstand@leonhardi-ensemble.de.

Nachwuchsorchester


24.06.2015

Leonhardi-Ensemble e.V. ersingt über 1.700 Euro für den Hospizkreis



Über ein tolles Spendenergebnis beim Benefizkonzert des Leonhardi-Ensembles e. V. kann sich der Hospizkreis Ottobrunn e. V. freuen. Am 17. Mai 2015 hatte der zirka 80-köpfige Große Chor unter der musikalischen Leitung von Michael Merl ein einstündiges Konzert zu Gunsten des Hospizkreises im Bürgersaal Putzbrunn gegeben. Aufgeführt wurden unter anderem britische und irische Volkslieder sowie drei Klavierkompositionen von Carl Maria von Weber. Den Höhepunkt des Konzerts bildete der sechsteilige Werkzyklus „From the Bavarian Highlands“ des englischen Komponisten Edward Elgar. Begleitet wurde der Chor von Katrin Schoedl am Klavier.

Insgesamt brachte das Konzert die bemerkenswerte Summe von 1728,48 Euro ein. Der Vorsitzende des Hospizkreises Ottobrunn, Norbert Büker, dankte Besuchern und Mitwirkenden herzlich für ihre Unterstützung der Hospizarbeit.
Konzert Putzbrunn

11.05.2015

Merkur 2015 Kopie

09.03.2015

Das Leonhardi-Ensemble präsentiert: “Land schafft Musik: Schottisch – Britisch – Bayerisch”



„Very british“ wird es mit dem Leonhardi-Ensemble am 9. und 10. Mai 2015 in der Mehrzweckhalle Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Auch heuer kann sich das Publikum auf ein tolles Programm freuen, das die über 100 Musizierenden des Großen Chors und Orchesters auf die Bühne bringen werden.

Unter der musikalischen Leitung von Michael Merl bereiten die Gruppierungen derzeit irische und schottische Volkslieder vor, wie unter anderem das Liebeslied „Londonderry Air“ und das spirituelle „Amazing Grace“. Zudem steht der Werkzyklus „From the Bavarian Highlands“ des englischen Komponisten Edward Elgar auf dem Programm. Dieser hatte 1894 seinen Urlaub in Garmisch verbracht und war von der Gegend, den Menschen und dem Dialekt so begeistert, dass er das Werk komponierte. Musik und Text sind dabei von bayerischen Volksliedern und Schnadahüpfln inspiriert. Die besondere Herausforderung für die zirka 90 Sängerinnen und Sänger liegt in der englischen Sprache. Außerdem werden die meisten Stücke a capella oder lediglich mit Klavierbegleitung gesungen.

Ein musikalischer Höhepunkt ist auch die dritte Sinfonie a-Moll, die „Schottische“, von Felix Mendelssohn Bartholdy, die das Orchester aufführen wird. Der Komponist wurde durch seine Reise nach Schottland und England zu dieser wunderschönen Musik inspiriert. Sie gibt die besondere Atmosphäre der schottischen Landschaft und Kultur in genialer Weise wieder.

Die Konzerte finden am Samstag, den 9.5.2015 um 19 Uhr und am Sonntag, den 10.5.2015 um 18 Uhr in der Mehrzweckhalle in Höhenkirchen statt. Bitte sichern Sie sich Ihre Karten ab dem 27.4. im Vorverkauf bei Schreibwaren Squarra in Höhenkirchen und Schreibwaren Obermeier in Siegertsbrunn (Preise im günstigen Vorverkauf 17 Euro, für Schüler, Studenten und Behinderte ermäßigt 9 Euro; Abendkasse nur bei Bedarf). Auswärtige Besucher haben die Möglichkeit, Karten telefonisch unter der Nummer 08102 / 8018985 oder per e-Mail unter karten@leonhardi-ensemble.de zu bestellen.

Freuen Sie sich auf einen musikalisch unvergesslichen Abend mit dem Leonhardi-Ensemble e.V.!

09.03.2015

Der Kammerchor präsentiert: Das Buch der Psalmen



Am Samstag, den 16. Mai 2015 um 19 Uhr lädt der Kammerchor des Leonhardi-Ensembles e.V. herzlich zum alljährlichen Frühlingskonzert in die evangelische Kreuz-Christi-Kirche in Höhenkirchen ein!

Unter der Leitung von Michael Merl präsentieren der Kammerchor zusammen mit Michael Burghart an der Orgel wieder ein wunderbares musikalisches Programm. Zu hören sein werden unter anderem Werke von Moritz Hauptmann, Josef Gabriel Rheinberger und Sir Charles Villiers Stanford.

Weiterhin werden die Stücke "Wohl mir, dass ich Jesus habe" von Johann Sebastian Bach und "Cantate Domino" von Hans Leo Haßler aufgeführt. Als besonderes Highlight gilt sicherlich der Frauenchor mit dem Werk "Engel" (auch "Hebe deine Augen auf" genannt) von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Das Konzert findet am Samstag, den 16. Mai 2015 um 19 Uhr in der evangelischen Kreuz-Christi-Kirche in Höhenkirchen statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird herzlich gebeten.





10.11.2014

„Wachet auf“- mit dem Kammerchor in den Advent



Am Samstag, den 29.11. 2014 um 19 Uhr lädt der Kammerchor des Leonhardi-Ensembles e. V. herzlich zum alljährlichen Adventskonzert in die evangelische Kreuz-Christi-Kirche in Höhenkirchen ein!

Unter der musikalischen Leitung von Michael Merl, präsentieren der Kammerchor und ein Kammermusikensemble des Orchesters wieder ein wunderbares Programm für den Beginn der besinnlichen Zeit in diesem Jahr. Zu hören sein wird unter anderem die Motette „Wachet auf“ von Johann Christoph Friedrich Bach, eines Bach-Sohnes. Sie wurde für die Vorweihnachtszeit komponiert und beruht auf den Gleichnis der klugen und törichten Jungfrauen, die dem Bräutigam entgegen gehen und gut vorbereitet sein müssen. Ähnlich soll sich auch das Volk Gottes auf die Ankunft Jesu an Weihnachten einstellen.

Weiterhin stehen die Ouvertüre a-Moll für Flöte und Orchester von Georg Philipp Telemann, „Rorate coeli“ von Josef Rheinberger sowie „Maria durch ein Dornwald ging“ von Michael Merl auf dem Programm. Zudem werden zwei Werke von Charles Stanford erklingen, darunter das „Magnificat in B-Dur“. Dieses wurde nach dem Marianischen Hochgesang für vierstimmigen gemischten Chor und Orgel für die großen Kathedralgottesdienste in London komponiert. Dabei wird die neue, große Pfeifenorgel der Kreuz-Christi-Kirche voll zum Tragen kommen.


Das Konzert findet am Samstag, den 29.11.2014 um 19 Uhr in der evangelischen Kreuz-Christi-Kirche in Höhenkirchen statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird herzlich gebeten.




27.10.2014

Das Beste aus 30 Jahren Leonhardi-Ensemble! 



Anlässlich des 30. Jubiläums präsentiert das Leonhardi-Ensemble e.V. am 15. und 16. November in der Mehrzweckhalle Höhenkirchen zwei Konzerte mit den Highlights der vergangenen Jahre.

Auf Bach, Strauß und Co. darf sich das Publikum des Leonhardi-Ensemble e. V. im November freuen. Anlässlich des 30. Jubiläums geben sich in diesem Jahr mit Großem Chor, Orchester, Kammerchor und Nachwuchsorchester alle Formationen des Leonhardi-Ensembles e. V. noch einmal die Ehre. Die über 120 Musiker präsentieren unter der musikalischen Leitung von Michael Merl die Highlights der vergangenen Jahre, darunter das Magnificat von Johann Sebastian Bach, den Donauwalzer von Johann Strauß und die Vertonung des 42. Psalms von Felix Mendelsohn Bartholdy.

Da dieses Programm den Mitwirkenden besonders am Herzen liegt, haben sie auch in der sonst üblichen Sommerpause fleißig geprobt. „In der Beethoven Sinfonie gibt es ein paar Takte, dich ich schon beim letzten Mal sehr intensiv üben musste und auch diesmal wieder üben muss. Und beim 42. Psalm von Mendelssohn spiele ich jede Woche immer die gleichen 20 Takte, weil sie einfach in einem rasenden Tempo sind“, beschreibt Kontrabassistin Ilse Tesch ihre Herausforderung bei den Stücken. „Auf den Donauwalzer freue ich mich dagegen sehr, denn da macht der Bass Wumms. Das macht einfach Spaß.“

Die Konzerte finden am Samstag, den 15.11.2014 um 19 Uhr und am Sonntag, den 16.11.2014 um 18 Uhr in der Mehrzweckhalle in Höhenkirchen statt. Bitte sichern Sie sich Ihre Karten ab dem 3.11.2014 im Vorverkauf bei Schreibwaren Squarra in Höhenkirchen und Schreibwaren Obermeier in Siegertsbrunn (Preise im günstigen Vorverkauf 17 Euro, für Schüler, Studenten und Behinderte ermäßigt 9 Euro; Abendkasse nur bei Bedarf). Auswärtige Besucher haben die Möglichkeit, Karten telefonisch unter der Nummer 08102 / 8018985 oder per e-Mail unter
karten@leonhardi-ensemble.de zu bestellen.

Besucher erwartet ein musikalisch unvergesslicher Abend mit dem Leonhardi-Ensemble e.V.!


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20.08.2014

Das Beste aus 30 Jahren


Die nächsten Konzerte des Leonhardi-Ensembles stehen ganz im Zeichen des 30jährigen Jubiläums. 1984 trat eine kleine Formation zum ersten Mal unter dem Namen „Leonhardi-Ensemble“ in der namensgebenden Wallfahrtskirche „St. Leonhard“ in Siegertsbrunn zum ersten Mal auf.

2014 kann man mit Stolz auf über 200 aufgeführte Werke in über 50 Konzerten zurückblicken. Da liegt es auf der Hand, die besten und beliebtesten Werke in einem „Best Of“-Konzert und einer Retrospektive wieder zu Gehör zu bringen.

Am 15. und 16. November 2014 werden alle vier Gruppen des Leonhardi-Ensembles (Großer Chor, Kammerchor, Orchester und Nachwuchsorchester) Schmankerl wie den „Donauwalzer“ von Johann Strauß, das „Magnificat“ von Johann Sebastian Bach und die Sinfonie Nr. 1 C-Dur von Ludwig van Beethoven aufführen. Unterhaltsam gewürzt mit Anekdoten und Geschichten aus den Proben und Aufführungen. Außerdem werden die nach wie vor aktiven Gründungsmitglieder für ihr großes künstlerisches Engagement geehrt werden.



30.07.2014

30 Jahre Leonhardi-Ensemble


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Vor genau 30 Jahren gründete eine Hand voll versierter Musiker in Siegertsbrunn das Leonhardi-Ensemble. Den Namen wählte man nach dem ersten Aufführungsort – der Leonhardi-Kirche. Mittlerweile ist diese für Konzerte des Chors und Orchesters längst zu klein geworden. Der Verein umfasst derzeit über 120 Musizierende. Zwei, die von Anfang an dabei waren, sind Margret Reuber und Ilse Tesch. Was sie am Leonhardi-Ensemble schätzen und worauf sie sich beim Jubiläumskonzert im November besonders freuen, erzählen sie im Interview.


Wie kam es eigentlich zur Gründung des Leonhardi-Ensembles?
MR: Das Leonhardi-Ensemble wurde 1984 gegründet. Zuvor gab es ein Quartett, das zu Gunsten der ausgeraubten Leonhardi Kirche gespielt hat. Dann wurden die Ansprüche dieser vier Musiker größer. Der damalige Organist der Katholischen Kirche, Klaus Reichhold, hat daraufhin versucht, einen Chor dazu zu gewinnen, um auch andere Werke aufführen zu können. Im Jahr darauf haben Chor und Orchester ihr erstes gemeinsames Konzert gegeben.

IT: Ich wurde damals von einem Geiger angesprochen, der wusste, dass ich Kontrabass spielte. So kam ich zum Orchester. Ursprünglich waren wir eigentlich alle aus dem Ort. Jetzt sind wir ungefähr 60 Prozent Einheimische, der Rest kommt aus der Umgebung.

Was hat sich seit dem Beginn verändert?
IT: Am Anfang haben wir sehr viel Kirchenmusik gespielt. Erst nach und nach wurde das Repertoire umfangreicher. Wir sind seitdem auch viel professioneller geworden. Das lief früher so ab: Es wurde der Termin und das Werk festgelegt, ein paar Probentermine ausgemacht und wer Zeit und Lust hatte, hat dann mitgemacht. Das ist jetzt ganz anders. Wir haben einen geordneten Probenplan und wissen schon ein Jahr im Voraus, was, wann und wo aufgeführt wird. Der Verein wurde vor sechs Jahren gegründet. Dadurch hat die komplette Organisation eine ganz andere Struktur bekommen.

MR: Das heutige Leonhardi-Ensemble kann man mit dem damaligen wirklich kaum noch vergleichen. Nicht nur an Quantität, auch an Qualität haben wir enorm gewonnen.

Ilse Tesch
Was waren in den vergangenen 30 Jahren Ihre ganz persönlichen Highlights?
IT: Ein Highlight war für mich zum Beispiel das Konzert „Wiener Schmankerl“, weil es für den Kontrabass unheimlich schön zu spielen ist und man dafür nur wenig üben muss. An sich ist aber jedes Projekt besonders in seiner Art. Persönlich liegt mir auch Salonmusik sehr. So etwas haben wir vor vielen Jahren einmal in Aying im Bierzelt mit Musikern vom Gärtnerplatz gespielt – das hat mir richtig viel Spaß gemacht. Und natürlich war auch die Aufführung des Messias von Händel im Carl-Orff Saal der Philharmonie vor drei Jahren ein beeindruckendes Erlebnis.

MR: Für mich waren das Mozart-Requiem und der 42. Psalm von Mendelssohn das absolute Highlight. Nicht zu vergessen die Cäcilienmesse von Gounod. Aber auch die Opern- und Operettenmusik in unserem Konzert „Wiener Schmankerl“ hat mir sehr gefallen. Es hat Spaß gemacht, auch einmal etwas Weltliches zu singen und in lachende und schmunzelnde Gesichter im Publikum zu blicken.

Was ist aus Ihrer Sicht das Besondere am Leonhardi-Ensemble?
IT: Einmal die ganz praktische Tatsache, dass wir am Ort sind. Das ist für mich sehr wichtig, denn gerade als Kontrabassistin hat man ja immer ein regelrechtes Möbelstück dabei. Da schätzt man es sehr, wenn man keinen weiten Weg zur Probe hat. Und dann ist es natürlich eine Besonderheit, dass wir einen Chor und ein Orchester haben, die zusammengehören.

MR: Es ist wirklich fantastisch, dass unser Ensemble Chor, Orchester, aber auch Kammerchor und Nachwuchsorchester mit einschließt. Wir könnten so große Werke gar nicht aufführen, wenn wir jedes Mal ein ganzes Orchester oder umgekehrt einen Chor einkaufen müssten. Für etwas Besonderes halte ich auch unseren Dirigenten und musikalischen Leiter, unsere Stimmbildnerin und die junge Korrepetitorin, die es alle drei hervorragend verstehen, einen Chor von 90 Personen bei Stimmung zu halten durch professionelle Probenarbeit. Die einzelnen Stimmen proben oft getrennt, aber auch im Plenum gibt es nie Leerlauf und damit auch keine Langeweile.


Was gefällt euch besonders am Musizieren und Singen?
IT: Ich mache schon seit gut 50 Jahren Musik. Zuerst habe ich Akkordeon gelernt, das ich nach wie vor spiele. Mit ungefähr 15 Jahren habe ich mit dem Kontrabass angefangen. Daran gefällt mir vor allem das Zusammenspielen mit anderen. Als Akkordeonspieler kann man auch allein spielen, aber als Kontrabassist ist man ziemlich aufgeschmissen, wenn man nicht gerade ein sehr guter Solist ist und selbst dann ist es eigentlich langweilig.

MR: Da ich bereits mein ganzes Leben lang in irgendwelchen Chören gesungen habe, kann ich mir heute ein Leben ohne Gesang gar nicht mehr vorstellen. Ich stelle auch fest, dass ich wahrscheinlich durch die professionelle Stimmbildung, die uns im Leonhardi-Ensemble angeboten wird, trotz zunehmenden Alters besser geworden bin. Das befriedigt natürlich.

Wie gestaltet sich das Miteinander in Chor und Orchester? IT: Im Orchester ist es so, dass wir von Zeit zu Zeit zusammen essen gehen, am Abend nach der Probe. Jeder, der mag, ist dazu herzlich eingeladen. Und es gibt jedes Jahr ein Orchesterwochenende, an dem eigentlich immer alle mitfahren. Die letzten Male waren wir im Krainsberger Hof und nächstes Jahr werden wir ins Josefsthal fahren.

MR: Das "feed back", das ich als Chorsprecherin von den Sängerinnen und Sängern häufig bekomme bestätigt mein Gefühl, dass wir alle ein sehr freundschaftliches Verhältnis zueinander haben. Neue werden dem Chor vorgestellt und erhalten nach Möglichkeit ihren Platz irgendwo in der Mitte. Zum Besseren Kennenlernen bekommt jeder ein Namensschild. Nach der Sommerpause gibt es immer einen Sektempfang, bei dem uns alles Wichtige für das neue Projekt mitgeteilt , aber auch Zeit gegeben wird, miteinander ins Gespräch zu kommen. Ich hoffe, dass 2015 auch einmal ein gemeinsames Chorwochenede zustande kommt, was nicht so einfach zu organisieren ist.

Zum 30 jährigen Jubiläum singt und spielt das Leonhardi-Ensemble die schönsten Stücke der vergangenen Jahre. Worin liegen dabei für Sie die größten Herausforderungen? IT: In der Beethoven Sinfonie gibt es ein paar Takte, die ich schon beim letzten Mal gut üben musste und auch diesmal wieder üben muss. Beim 42. Psalm von Mendelssohn übe ich jede Woche immer dieselben 20 Takte, weil sie einfach ein rasendes Tempo haben. Das ist schon eine große Herausforderung für mich. Auf die Donau freue ich mich dagegen sehr, denn da macht der Bass „wumms“. Das muss man gar nicht üben, das macht einfach nur Spaß.

MR: Für mich als Chorsängerin sind das Magnificat und der Schlusschor im 42. Psalm die größten Herausforderungen. Obwohl wir in letzter Zeit einige neue Sängerinnen und Sänger dazu bekommen haben, finde ich es jedoch erstaunlich, wie gut die Stücke in den Proben jetzt schon klappen.

Welche Personen werden beim Leonhardi-Ensemble speziell gesucht und an wen kann man sich bei Interesse wenden? IT: Prinzipiell werden alle Streicher gesucht, gerne aber auch Bläser. Am besten nimmt man dafür Kontakt zu unserem musikalischen Leiter Michael Merl unter dirigent@leonhardi-ensemble.de auf.

MR: Im Chor suchen wir immer nach singbegeisterten Männern. Aber auch Sopranstimmen sind gefragt. Außerdem wäre es schön, wenn sich mehr junge Menschen für das Musizieren bei uns begeistern ließen. Viele von uns Älteren werden in den nächsten Jahren naturgemäß ausscheiden. Man kann sich übrigens jedes Jahr neu entscheiden, ob man an dem jeweiligen Projekt teilnehmen will. Alle Informationen finden Interessierte auf unserer Webseite
www.leonhardi-ensemble.de. Es lohnt sich aber auch, einfach mal bei einer Probe vorbeizuschauen!

07.07.2014

„Wer wagt, gewinnt!“ - Bericht des Nachwuchsorchesters


Ein wenig Herzklopfen hatten wir schon, als wir am Samstag so gegen 11 Uhr vormittags unsere Instrumente vor der Postzentrale Mühldorf a. Inn auspackten. „Wir“- das ist das Nachwuchsorchester Höhenkirchen mit den Leiterinnen Corinna Schröder und Aliceanne Moldan. Bereits auf unserem Marsch von der Jugendherberge zum Stadtplatz hatten wir einige neugierige Blicke geerntet. Immerhin schleppten wir 9 Streichinstrumente, zwei Klarinettenkoffer, ein Plakat und einen Bollerwagen gefüllt mit Cajon, Notenständern und einem Campingstühlchen mit uns herum.

Nachwuchs1
Nach einer kurzen Standortsuche und einer längeren Auspack-, Aufbau- und „Gedanken- sammel“-Aktion waren wir bereit und zählten unser erstes Musikstück ein. „Straßenmusik“ - das war unser Thema des Probenjahres 2013/14. Zunächst einmal hieß das allerdings vor allem, ein geeignetes Repertoire zu erarbeiten. Unsere Stücke suchten und fanden wir gemeinsam im Pop/Rockbereich, in der Filmmusik und in der internationalen Folklore. Unsere kleine Straßenmusiktour nach Mühldorf und Burghausen war zwar schon längst gebucht, aber erst im Frühjahr 2014 fingen wir an, uns konkreter mit unserem Thema und den bevorstehenden Erfahrungen auseinander zu setzen. Da es ja durchaus vorkommt, dass man als Straßenmusiker Geld verdient, beschlossen wir nach einigen Überlegungen, die möglichen Einnahmen dem Clemens-Maria-Kinderheim Putzbrunn zugute kommen zu lassen. Alle Mitglieder des Nachwuchsorchesters, bestehend aus drei jungen Männern und 9 jungen Damen im Alter von 11 bis 18 Jahren, waren sehr glücklich über die Möglichkeit, bedürftigen Kindern und Jugendlichen in der nächsten Umgebung unter die Arme greifen zu können. Unsere kleine Bayernreise bekam plötzlich einen ganz anderen Sinn.
Nachdem wir am Freitagabend in der Mühldorfer Jugendherberge angekommen waren, unsere Koffer ausgepackt und im Vereinsheim nebenan so halbwegs mit den lokalen Fans für das WM-Spiel Deutschland gegen Frankreich mitgegrölt hatten, versammelten wir uns zu einer kleinen Probe und bastelten anschließend unser Spendenplakat. Am Samstag früh hatten wir noch mit üblen Vorahnungen in den gewittrigen Himmel geschaut. Nach unserer Einspielprobe aber schien wieder die Sonne und wir machten uns guten Mutes auf den Weg in die Altstadt. Die anfängliche Aufregung war schnell verflogen und wir stellten fest, dass das Straßenmusizieren großen Spaß macht. Eine Gruppe von Zuhörern für sich zu gewinnen ist allerdings, wie sich herausstellte, ein hartes Stück Arbeit. Hat man es dann endlich geschafft, darf man sich keine zu große Pause erlauben, denn sonst zerstreut sich das Publikum schnell wieder in alle Himmelsrichtungen. Auch fort gewehte Notenblätter, etwaige Umbauverwirrungen oder gar merkwürdig agierende Passanten dürfen einen zu keiner größeren Unterbrechung veranlassen...

Nachwuchs2
Wirklich belohnt für unseren ereignisreichen Vormittag fühlten wir uns, als wir am Abend in der Jugendherberge Burghausen unsere Einnahmen zählten. Es waren an die 150 Euro eingegangen. Unsere Motivation für den nächsten Tag wuchs, denn nun wollten wir unsere neu gesammelten Erfahrungen für die Straßenmusik im wunderschönen Burghausen ausnutzen.
Am Sonntag erwartete uns ein strahlend blauer Himmel und wir machten uns erneut mit Sack und Pack auf den Weg. Auch hier fanden wir ein schönes Plätzchen auf dem Stadtplatz gleich unterhalb der berühmten Burganlage, direkt am Aufgang einer Parkgarage und zwischen zwei Cafés: ein perfekter Standort. Trotzdem blieb das Publikum erst einmal aus. Nur eine Bewohnerin des Klosters für englische Schulschwestern lehnte eine Weile in ihrer Eingangstür direkt hinter uns.
Wenige Passanten wagten sich zu unserem Spendengeigenkasten vor. Auch eine größere Reisegruppe, die vielversprechend an uns vorüberzog, war wohl eher damit beschäftigt, ihrem Fremdenführer zu folgen, als uns Aufmerksamkeit oder gar eine Spende zu schenken.
Doch nach und nach füllte sich der Stadtplatz Burghausen und wir konnten uns über einige sehr großzügige Spender freuen. Unsere Zeit neigte sich langsam dem Ende zu, denn wir durften den Bus zum Bahnhof nicht verpassen. Was für ein Glück, dass wir gerade rechtzeitig noch eine zündende Idee hatten und sich drei mutige Orchestermitglieder zu ihrer Ausführung gefunden haben: Anna, Teresa und Julia schnappten sich Patricks Hut und sammelten noch einen beträchtlichen Betrag von den Besuchern der zwei Cafés, die ja bereits eine Weile in den Genuss unserer Musik gekommen waren. Nach einem erlebnisreichen, stimmungsvollen und erfolgreichen Wochenende bestiegen wir unseren Zug zurück nach München.
Und nicht ohne Stolz dürfen wir verkünden, dass wir durch die Straßenmusik und zusätzliche Spenden nach unserem Abschlusskonzert in Höhenkirchen 427 Euro für das Clemens-Maria-Kinderheim sammeln konnten.




07.05.2014

Das Leonhardi-Ensemble präsentiert die Cäcilienmesse



Es ist soweit! Am Samstag, den 17. Mai 2014, und Sonntag, den 18. Mai 2014, führen das Orchester und der große Chor des Leonhardi-Ensembles e. V. die Cäcilienmesse von Charles Gounod in der Mehrzweckhalle auf – zu Ehren heiligen Cäcilia, der Schutzpatronin der Musik. Daneben wird das Orchester zwei Sätze aus der Streicherserenade von Antonin Dvorak sowie die Ouvertüre D-Dur von Franz Schubert spielen.

Bitte beachten Sie die beiden Termine der Aufführungen im Mai: Die Konzerte finden am Samstag, den 17.5.2014 um 19 Uhr und am Sonntag, den 18.5.2014 um 18 Uhr in der Mehrzweckhalle Höhenkirchen (Bahnhofstr. 10, 85635 Höhenkirchen-Siegertsbrunn) statt. Bitte sichern Sie sich Ihre Karten im Vorverkauf ab dem 5. Mai bei Schreibwaren Squarra in Höhenkirchen und bei Schreibwaren Obermeier (ehemals s’ Schachterl) in Siegertsbrunn (Preise im günstigen Vorverkauf 17 Euro, für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte ermäßigt 9 Euro; Abendkasse nur bei Bedarf). Auswärtige Besucher haben die Möglichkeit, Karten telefonisch bei Dr. Liesel Oehlen unter der Nummer 08102 / 8018985 oder via Internet unter
vorstand@leonhardi-ensemble.de zu bestellen.

Besucher erwartet ein musikalisch unvergesslicher Abend mit dem Leonhardi-Ensemble e. V., den Sie sich nicht entgehen lassen sollten!



06.05.2014

Neu beflügelt!


NeuerFluegelDas Leonhardi-Ensemble e. V. freut sich über den neuen Flügel, der auch weiterhin die qualitativ hochwertige musikalische Arbeit des Vereins sicherstellt.

Dank zahlreicher Spenden und der Unterstützung der Gemeinde konnte das Leonhardi-Ensemble e. V. nun einen lang ersehnten neuen Flügel der Firma Yamaha erwerben. Eingeweiht wurde das Instrument am letzten Probenabend im März. Zur Feier des Tages wurde Sekt ausgeschenkt und der musikalische Leiter Michael Merl gab zusammen mit Helga Draugelates ein kleines Klavierkonzert. Dabei konnten sich die anwesenden Zuhörer von dem wunderbaren Klang des neuen Instruments überzeugen.

Bisher hatte der Verein ein Klavier benutzt, das von einer Privatperson zur Verfügung gestellt wurde. Dieses war jedoch aus Altersgründen sehr stark abgenutzt und verstimmte sich immer wieder sehr schnell. Aus finanzieller Sicht rentierte sich eine Reparatur nicht mehr. Um die professionelle Probenarbeit und damit auch die hohe Qualität der Aufführungen gewährleisten zu können, entschloss sich daher der Verein, einen neuen Flügel anzuschaffen.

Die Kosten von insgesamt 18.000 Euro sind eine große Belastung für den Verein. Deshalb bitten wir um weitere Spenden!

Mit Ihrer finanziellen Mithilfe unterstützen Sie die musikalische Arbeit des Leonhardi-Ensemble e. V. für alle Altersgruppen am Ort. Jeder Euro hilft uns! Vielen Dank.

Spendenkonto: Leonhardi-Ensemble e.V.
Konto Nr.: 270 65 739
BLZ 702 501 50
Kreissparkasse München Starnberg



10.3.2014

Das Leonhardi-Ensemble präsentiert die Cäcilienmesse



Es ist wieder soweit! Am Samstag, den 17. Mai 2014, und Sonntag, den 18. Mai 2014, führen das Orchester und der große Chor des Leonhardi-Ensembles e. V. die Cäcilienmesse von Charles Gounod in der Mehrzweckhalle auf – zwei Konzerte zu Ehren der Schutzpatronin der Kirchenmusik.

Nach dem Auftakt des Kammerchors im März folgt nun das alljährliche große Konzert des Orchesters und des großen Chors des Leonhardi-Ensembles e. V. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Leonhardi-Ensembles hat der musikalische Leiter Michael Merl ein ganz besonderes Programm ausgewählt: Zum Auftakt spielt das Orchester die Ouvertüre in D-dur von Franz Schubert sowie zwei Sätze aus der bezaubernden Streicherserenade in E-dur von Antonin Dvorák. Im Anschluss folgt die Cäcilienmesse von Charles Gounod. Dabei handelt es sich um das wohl bekannteste kirchenmusikalische Werk des aus dem 19. Jahrhundert stammenden Komponisten. Gewidmet ist es der Heiligen Cäcilia, der Schutzpatronin der Kirchenmusik.

Eine Besonderheit der Messe ist die opulente Orchesterbegleitung mit zahlreichen Bläsern und Harfen. Hierfür hat sich der Verein kompetente Verstärkung geholt, sodass allein das Orchester mit über 30 Mann den Zuhörern aufwartet. Die Solostellen übernehmen Diana-Maria Fischer, Martin Danes und Eberhard Lorenz. Letzterer ist in diesem Jahr zum ersten Mal dabei. Der ausgebildete Sänger ist Mitglied der Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn und begeisterte schon in deren Neujahrskonzert mit seiner eindrucksvollen Stimme.

Damit verabschiedet sich das Leonhardi-Ensemble aber nur in eine kurze Sommerpause. Im Herbst folgt ein zweites großes Jubiläumskonzert mit den schönsten Stücken der vergangenen Aufführungen, unter anderem dem Walzer „An der schönen, blauen Donau“ von Johann Strauß und dem „Magnificat“ von Johann Sebastian Bach.

Bitte beachten Sie die beiden Termine der Aufführungen im Mai: Die Konzerte finden am Samstag, den 17.5.2014 um 19 Uhr und am Sonntag, den 18.5.2014 um 18 Uhr in der Mehrzweckhalle Höhenkirchen (Bahnhofstr. 10, 85635 Höhenkirchen-Siegertsbrunn) statt. Bitte sichern Sie sich Ihre Karten im Vorverkauf bei Schreibwaren Squarra in Höhenkirchen und bei s’ Schachterl (Schreibwaren Obermeier) in Siegertsbrunn (Preise im günstigen Vorverkauf € 17,00, für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte ermäßigt € 9,00; Abendkasse nur bei Bedarf). Auswärtige Besucher haben die Möglichkeit Karten telefonisch bei Liesel Oehlen Telefon 0 81 02 - 8 01 89 85 oder via Internet Karten unter
vorstand@leonhardi-ensemble.de zu bestellen.


9.2.2014

Frühlingserwachen mit dem Kammerchor



Kammerchor
Der Frühling lässt nicht mehr lange auf sich warten. In diesem Jahr hat der Kammerchor des Leonhardi-Ensemble e. V. das Programm seines ersten Konzerts an die Jahreszeit angepasst: Unter der Leitung von Michael Merl werden unter anderem Lieder von Johannes Brahms, Felix Mendelsohn-Bartholdy, Edward Elgar, John Bennet und Victor Young zu hören sein. Mit dieser musikalischen Auswahl eröffnet der Kammerchor das 30. Jubiläumsjahr des Leonhardi-Ensembles.

Das Konzert findet am 6.April um 19 Uhr statt, diesmal allerdings nicht wie gewohnt in der Evangelischen Kreuz-Christi-Kirche, sondern voraussichtlich in der Aula der Erich-Kästner-Grundschule in Höhenkirchen (Bitte beachten Sie eventuelle Änderungen des Veranstaltungsortes auf der Internetseite www.leonhardi-ensemble.de). Der Eintritt ist frei, um Spenden wird herzlich gebeten.






09.02.2014

30 Jahre Leonhardi-Ensemble in Höhenkirchen-Siegertsbrunn



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Seit 30 Jahren prägt das Leonhardi-Ensemble ganz entscheidend das kulturelle Leben in Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Anlässlich des diesjährigen Jubiläums präsentieren die Musizierenden ihrem Publikum ein besonders ausgewähltes musikalisches Programm.

Gegründet wurde das Leonhardi-Ensemble im Frühjahr 1984, um den vielen Chorsängern und Instrumentalisten in der Gemeinde die Gelegenheit zu bieten, an ihrem Wohnort größere Musikwerke einzustudieren und aufzuführen. Diese Zusammenarbeit innerhalb einer Chor- und Orchestergemeinschaft ist bis heute das Markenzeichen des Vereins.
Hans-Richard Stracke und Alois Rottenaicher waren die ersten Dirigenten des Leonhardi-Ensembles. 1987 übernahm Heinrich Kugler die Leitung und führte in seiner 15-jährigen unermüdlichen Arbeit Chor und Orchester zu viel beachteten Aufführungen.

Nachdem in den Jahren seines Bestehens das Leonhardi-Ensemble ständig gewachsen war, wurde die Gründung eines eingetragenen Vereins notwendig, die im August 2008 erfolgte. Die Ziele des Vereins sind unter anderem die kulturelle Breitenarbeit und die Pflege des kulturellen Lebens auf dem Gebiet der Laienmusik.

Seit 2006 steht das Leonhardi-Ensemble nun unter der musikalischen Leitung von Michael Merl, der Chor und Orchester mit großer Begeisterung und professioneller Probenarbeit zu musikalischen Höchstleistungen anspornt. In diesem Jahr gibt es gleich mehrere Gelegenheiten, sich davon zu überzeugen.

Der Kammerchor eröffnet das Jubiläumsjahr am 6. April 2014 um 19 Uhr in der Aula der Erich-Kästner-Grundschule in Höhenkirchen mit dem Konzert „Frühlingserwachen“, in dem er Motetten und Chorlieder zum Thema Frühling und Liebe aus vier Jahrhunderten Chormusik präsentiert.
Am 17. und 18. Mai wird dann vom Großen Chor und dem Orchester die große und prachtvolle „Cäcilienmesse“ von Charles Gounod und weitere Orchesterwerken in der Mehrzweckhalle Höhenkirchen zu hören sein. Im November 2014 folgt ein ausgewähltes Programm mit den beliebtesten Stücken aus vergangenen Konzerten, darunter das berühmte „Alleluja“ aus dem Oratorium „Messias“ von Georg Friedrich Händel und der „Donauwalzer“ von Johann Strauß.

Freuen Sie sich also auf ein musikalisches Jahr mit dem Leonhardi-Ensemble e. V.!



02.01.2014

Der Verein des Leonhardi Ensemble benötigt Ihre Unterstützung für einen neuen Flügel!



Jedes Jahr aufs Neue begeistern die verschiedenen Gruppierungen des Leonhardi-Ensembles e. V. das Publikum mit ihren mitreißenden Konzerten. Die hohe Qualität der Aufführungen ist in erster Linie einer anspruchsvollen und professionellen Probenarbeit zu verdanken. Um diese auch weiterhin gewährleisten zu können, benötigt der Verein nun dringend einen neuen Flügel.

Bisher benutzt der Verein einen Flügel, der von einer Privatperson zur Verfügung gestellt wurde. Dieser ist jedoch aus Altersgründen sehr stark abgenutzt und verstimmt sich immer wieder sehr schnell. Aus finanzieller Sicht rentiert es sich eine Reparatur nicht mehr. Deshalb haben wir uns entschlossen, ein neues (oder gut erhaltenes) Instrument anzuschaffen. Die Kosten für einen guten Flügel, der für die Arbeit mit dem 90-köpfigen Chor geeignet ist, belaufen sich auf etwa 20.000 Euro. Diese kann der Verein leider nicht vollständig tragen.

Wir möchten unserem Publikum auch in Zukunft schöne Konzerte bieten und bitten daher alle Bürgerinnen und Bürger von Höhenkirchen-Siegertsbrunn sehr herzlich um finanzielle Mithilfe. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die musikalische Arbeit des Leonhardi-Ensemble e. V. für alle Altersgruppen am Ort. Jeder Euro hilft uns! Vielen Dank.

Spendenkonto:

Leonhardi-Ensemble e.V.
Konto Nr.: 270 65 739
BLZ 702 501 50
Kreissparkasse München Starnberg



07.10.2013

30 Jahre Leonhardi-Ensemble!



Kaum zu glauben! Bereits seit 30 Jahren treffen sich Musiker aus Höhenkirchen-Siegertsbrunn und der näheren Umgebung, um gemeinsam größere Werke einzustudieren. Der erste Auftritt fand am 31. Mai 1984 in der namengebenden Leonhardikirche anlässlich der musikalischen Umrahmung einer Maiandacht statt. Schon bald darauf wurde das Ensemble um den Chor erweitert. Heute zählen der Chor über 80 Sängerinnen und Sänger und das Orchester zirka 25 Musiker!

Die Zusammenarbeit der Chor- und Orchestergemeinschaft bildet bis heute das Markenzeichen des Leonhardi-Ensembles, das es uns erlaubt, auch größere Chor- und Orchesterwerke zu erarbeiten.

Das Jahr 2014 steht ganz im Zeichen des Jubiläums. Geplant sind zwei Konzertprogramme: Im Frühjahr werden wir die Cäcilienmesse von Gounod (zu Ehren der Schutzpatronin der Musik) aufführen. Im Herbst folgt dann ein „Best Of“-Programm aus 30 Jahren mit allen Gruppierungen. Neben dem Großen Chor und dem Orchester gibt es noch den Kammerchor, der sich insbesondere anspruchsvoller a-capella-Literatur widmet, sowie das Jugendorchester für die ersten Erfahrungen und Fortentwicklung im Ensemble-Spiel.

Dabei legen wir Wert auf permanente Weiterentwicklung, unter anderem durch professionelle Stimmbildung und Stimmproben. Und bei all dem darf die Freude am Singen und Musizieren nicht zu kurz kommen - der Ursprung und die entscheidende Grundlage in 30 Jahren Leonhardi-Ensemble!

Wenn auch Sie Interesse haben dabei zu sein, melden Sie sich bitte unter
info@leonhardi-ensemble.de. Wir freuen uns auf Sie!




07.10.2013

Rorate coeli



Am 30.11.2013 um 19 Uhr lädt der Kammerchor des Leonhardi-Ensemble e. V. herzlich zum alljährlichen Konzert in die evangelische Kreuz-Christi-Kirche in Höhenkirchen ein!

Zum zweiten Mal in diesem Jahr gastiert der Kammerchor des Leonhardi-Ensemble e. V. traditionsgemäß in der evangelischen Kreuz-Christi-Kirche in Höhenkirchen. Unter der musikalischen Leitung des örtlichen Kirchenmusikers Michael Burghart werden unter anderem Werke von Josef Gabriel Rheinberger, Anton Bruckner, Hugo Distler, Franz Liszt und Józef Swider erklingen. Mit der ausgewählten Chor- und Orgelmusik aus vier Jahrhunderten stimmt der Kammerchor das Publikum unter dem Motto „rorate coeli“ auf die adventliche Zeit ein.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird herzlich gebeten.



15. September 2013

12.100 €! Ein hoher Scheck für die Flutopfer



Scheck

Von einem solchen Ergebnis für das Benefizkonzert zugunsten der Flutopfer am 21. Juli hat wohl niemand zu träumen gewagt. Deshalb strahlten auch die Gesichter bei der Scheckübergabe um die Wette. Alle mitwirkenden Musikgruppen waren vertreten, als Bürgermeisterin Ursula Mayer als Schirmherrin des Benefizkonzerts den Scheck über 21.100 € an Petra Huber, die Öffentlichkeitsbeauftragte der „Sternstunden“, überreichte. Das Geld geht an eine von vier verwüsteten Einrichtungen für Kinder in Rosenheim, Aschau und Passau. Die „Sternstunden“ handeln dabei sehr korrekt. Die Vergabe der Spenden erfolgt ausschließlich an Einrichtungen in gemeinnütziger Trägerschaft unter Berücksichtigung der Hilfe aus öffentlichen Mitteln, so dass es um ein länger andauerndes Verfahren geht. Alle Spender dürfen sicher sein, dass ihr Geld sinnvoll verwendet wird.

Von links: Markus Kausch (Gospelchor und Papa-Singers), Ingrid Sepp (Organisation), Heinz Auchter (2. Vorstand Leonhardi-Ensemble), Petra Huber („Sternstunden“), 1. Bgm. Ursula Mayer, Christa Faber (Sprecherin des Kirchenchores St. Peter), Marieluise Kolb (2. Vorstand Blaskapelle), Erich Sepp (Höhenkirchner Musikanten)


10. August 2013


„Singen ist ein idealer Ausgleich zum Beruf“



Andreas Neumann
Der Höhenkirchener Andreas Neumann singt seit mehreren Jahren im Großen Chor des Leonhardi-Ensemble e. V. Seine Frau spielt Geige im Orchester des Vereins. Warum das Hobby für den 30-jährigen ITler auch Vorteile im Beruf mit sich bringt, erklärt er im Gespräch.

Herr Neumann, was gefällt Ihnen am Singen besonders gut?
Es ist sehr befreiend und gleichzeitig auch fordernd. Wenn man es ernst nimmt, kann man sich durchaus dabei verausgaben. Singen funktioniert auf einer anderen Ebene wie mein sonstiges Tagesgeschäft und deswegen entspannt es mich sehr. Außerdem ist es ein gutes Training für die Stimme und die Atmung. Am Chorsingen schätze ich besonders die zwischenmenschliche Erfahrung. Man bekommt ein Gespür für Gruppendynamik durch das Aufeinander-Hören und entwickelt ein Vertrauen zu den anderen Sängern, mit denen man sich gemeinsam den Herausforderungen stellt. Gleichzeitig lasse ich mich vom Dirigenten führen. Am Ende führt dies zu einem wunderbaren Klangerlebnis, das ich so allein nicht erleben kann. Es ist ein tolles Gefühl, ein Teil davon sein zu können. Das nehme ich auch in den Alltag mit. Nach einem sehr anstrengenden Tag komme ich manchmal mit einer schlechten Laune in die Gesangsprobe und gehe anschließend entspannt und fröhlich wieder nach Hause.

Was ist für Sie das Besondere am großen Chor des Leonhardi-Ensemble e. V.?
Zunächst einmal die große Anzahl der Musizierenden – allein im Chor sind es zwischen 80 und 100 Sängerinnen und Sänger. Mir gefallen die große Disziplin der Mitwirkenden und der hohe Qualitätsanspruch sowohl an den Chor als auch der Anspruch, den der Dirigent und die Korrepititoren an sich selbst stellen. Das kann man am Ergebnis hören. Außerdem kenne ich es von anderen Chören nicht, dass Stimmbildung so aktiv betrieben wird wie bei uns. Ich finde es beeindruckend, dass der Chor mittlerweile zu einer umfassenden klanglichen Dynamik in der Lage ist. Und natürlich können wir auch auf das eigene Orchester sehr stolz sein. Allein wären diese gewaltigen Werke nicht aufführbar. Dieses klangvolle Zusammenspiel schätze ich sehr.

Was sind für Sie die größten Herausforderungen beim Singen?
Im letzten Projekt war das zum Beispiel der Doppelchor, weil es sehr schwierig ist, die Stimme zu halten, wenn plötzlich eine andere, der eigenen ähnliche Stimme gegenläufig einsetzt. Das war neu für mich. Es ist auch eine Herausforderung, die Feinheiten der Stücke herauszuarbeiten sowie die richtigen Aussprachen und Dynamiken einzuüben. Unser musikalischer Leiter Michael Merl vermittelt immer sehr gut, worauf es dabei ankommt und verankert dadurch ein gutes Verständnis für ein Chorwerk. Auch die Organisation der Auftritte mit den Auf- und Abbauten halte ich für eine Herausforderung vereinstechnischer Art.
Wie gut sollte man aus Ihrer Sicht singen können, um dem Chor beizutreten?
Natürlich ist es ein Vorteil, wenn man bereits Chor-Erfahrung mitbringt, aber es zählt meiner Ansicht nach auch, wie schnell man Fortschritte macht. Der Verein fördert seine Musizierenden sehr und wenn man diese Förderung annimmt und sich einbringt, glaube ich, kann man es auch mit wenig Erfahrung schaffen.

Männerstimmen sind im Leonhardi-Ensemble e. V. besonders gefragt. Warum sollten sich mehr Männer für das Singen begeistern lassen?
Männerstimmen haben einen ganz eigenen, wunderbaren Klang. Wenn allerdings zu wenige Männer in einem Chor singen, ist der Gesamt-Klang nicht ausbalanciert. Im Moment fehlen uns leider noch viele Männerstimmen. Ich kann nur jedem raten, es einmal auszuprobieren. Singen ist ein idealer Ausgleich zum Beruf. Zudem stärken die Bühnenerlebnisse das Selbstbewusstsein im Auftreten und die Erfahrungen im Umgang mit der Gruppe kann ich sowohl im Beruf als auch im privaten Umfeld einbringen. Vielleicht ist es auch für den ein oder anderen eine ungewohnte aber durchaus wertvolle Erfahrung, sich einmal führen zu lassen und zu vertrauen. Außerdem hat man das gute Gefühl, sich an der Gesellschaft beteiligen zu können, etwas zurückzugeben und schaffend tätig zu sein.

Worauf freuen Sie sich bei dem kommenden Projekt besonders?
Auf die bunte Auswahl im Jubiläumsjahr des Leonhardi-Ensemble e. V. Und darauf, es mit meiner Frau gemeinsam musikalisch mitgestalten zu können.



07. Juni 2013

Nachwuchsorchester auf musikalischer Erlebnistour


 
Das Probenjahr 2012/13 des Leonhardi-Nachwuchsorchesters steht ganz unter dem Motto Eigeninitiative. Jede der beiden Gruppen (Nachwuchsorchester A und B) bearbeitet ein selbst erdachtes Projekt. Die einzige Vorgabe: Ein Bezug zu Musik sollte vorhanden sein. Außerdem wurden der Leiterin Corinna Schröder gewisse Veto-Rechte eingeräumt. Zwecks Realitätsnähe.
 
Six girls, one bus, one song
In knappen zwei Wochen treffen die sechs Mitglieder des Nachwuchsorchesters A auf eine kleine Filmcrew aus der Sabel Schule München. Drehort: eine unbefahrene Straße im Gewerbegebiet Hohenbrunn.
 
Seit einigen Monaten beschäftigt sich das Nachwuchsorchester A also zum einen mit seinem musikalischen Repertoire, das aus Stücken unterschiedlichster Stilrichtungen besteht. Stimmenunabhängiges Zusammenspiel und die Fähigkeit, selbständig auf Unsauberkeiten zu reagieren, sind hier die hauptsächlichen Herausforderungen. Die andere Hälfte der Probenzeit wird begeistert an der Einstudierung eines sogenannten „Lipdubs“ gearbeitet. Choreographien bis ins kleinste Detail für diese Art von Musikvideo haben sich die Akteurinnen vollständig selbst ausgedacht und in unzähligen Abläufen „durchgespielt“. Jetzt sind alle natürlich gespannt auf den Dreh und das Endergebnis. So viel ist klar: We are ready!
 
Four girls, two guys, one film, Arbeitsmotto: Stop & Go!
Nicht nur eine Menge Ideen brauchen die Mitglieder des Nachwuchsorchesters B für ihr Projekt, sondern auch eine ungeheuer schnelle Reaktionsfähigkeit auf ihrem Instrument. Die Vertonung eines Stummfilms ist nicht nur ein Klassiker, sondern auch eine große Herausforderung, vor allem mit dem Ziel, das Ganze live zu präsentieren. Auch die Leiterin könnte da die eine oder andere Schweißperle verlieren. An Ideen fehlt es nicht, und die Stücke von Pop bis Klassik, an denen seit Jahresbeginn gearbeitet wird, eignen sich sehr gut zum Unterlegen und Zusammenbauen.
 
Der Rest des Jahres bleibt spannend und erlebnisreich! Das Probenwochenende Mitte Juni gehört auf jeden Fall zu den Höhepunkten. Wie letztes Jahr geht es nach Königsdorf in die Jugendsiedlung Hochland. Neben allen möglichen spaßigen Aktivitäten wird die Zeit natürlich auch fleißig zum Musizieren und Stummfilm-Vertonen genutzt. Aliceanne Moldan gehört inzwischen schon ganz fest zum Team und hilft beim Proben, auf Ideensuche und vielleicht sogar beim Kochen? Dieses Jahr sind die Gruppen Selbstversorger, also: Ran an die Kochtöpfe!
 
Wir sind gespannt… Die Nachwuchsorchester A und B des Leonhardi-Ensemble e.V. präsentieren ihre Ergebnisse am Freitag, 5.7. 2013 um 17:30 Uhr im Seniorenzentrum Höhenkirchen, Mehrzweckraum und freuen sich natürlich über vollbesetzte Stuhlreihen.
Kontakt für Interessierte: Corinna Schröder, Tel.: 0178/2004604,
nachwuchsorchester@leonhardi-ensemble.de

11. Mai 2013

Neues Konzertjahr im Zeichen des 30-jährigen Jubiläums



Mit Mozarts c-Moll-Messe verabschiedete sich das Leonhardi-Ensemble e. V. in die Sommerpause. Die nächsten Konzertprogramme stehen ganz im Zeichen des 30-jährigen Jubiläums.

Es waren kein leichten Werke, die sich der musikalische Leiter Michael Merl und die Musizierenden des Leonhardi-Ensemble e. V. für ihr Konzert ausgesucht hatten: das Klarinettenkonzert und die c-Moll-Messe von Wolfgang Amadeus Mozart. Mehr als ein halbes Jahr lang hatten die über 120 Mitwirkenden aus großem Chor und Orchester geprobt. Dass sich diese Arbeit unter der umsichtigen und präzisen Führung von Michael Merl gelohnt hat, konnte das Publikum am ausverkauften Konzertabend feststellen. So begeisterte der Solist Hubert Stärk die Zuhörer im ersten Teil in Mozarts Klarinettenkonzert KV 622 mit seinem weichen Klang und Ausdruck. Im zweiten Teil, in dem die Messe erklang, faszinierten einmal mehr das harmonische Zusammenspiel der Solisten Katharina Ruckgaber, Sabine Lahm und Marko Cilic mit den Musikern des Orchesters sowie des großen Chors.

Da in diesem Jahr nur ein Konzert stattfand und dieses bereits nach kurzer Zeit ausverkauft war, möchte sich das Leonhardi-Ensemble e. V. bei all denen entschuldigen, die keine Möglichkeit hatten, die Aufführung zu besuchen. Dafür bietet das kommende Konzertjahr, das ganz im Zeichen des 30-jährigen Jubiläums stehen wird, gleich mehrere Male die Gelegenheit, Chor und Orchester zu hören. So ist im Frühjahr 2014 ein buntes Konzertprogramm mit allen Gruppierungen des Ensembles geplant. Im Herbst darf sich das Publikum auf die Cäcilienmesse von Charles Gounod freuen. Und auch der Kammerchor und das Nachwuchsorchester des Leonhardi-Ensemble e. V. bieten wieder einige klangvolle Stunden.

Wer Interesse hat, selbst mit zu musizieren, ist herzlich eingeladen, sich unter
dirigent@leonhardi-ensemble.de zu melden.




11. Mai 2013

Vorstandswechsel beim Leonhardi-Ensemble e. V.



Die Jahreshauptversammlung am 26.4.2013 nahm der neue Vorstand des Leonhardi-Ensemble e. V., Bernhard Schmid, zum Anlass, auf ein erfolgreiches Jahr 2012 zurückzublicken. Bei dieser Gelegenheit bedankte er sich auch beim bisherigen Vorstand Walter Moldan für seine intensive Arbeit beim Strukturaufbau des Vereins. Dieser kann für das vergangene Jahr sowohl einen Zuwachs bei den Mitgliederzahlen als auch bei den Fördermitgliedern verbuchen und sich über mehrere überaus erfolgreiche Konzerte freuen.

Besonders wichtig für den Verein waren die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung durch die Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn und den öffentlichen Trägern im vergangenen Jahr. Eine Nutzungsvereinbarung für das Gymnasium in Höhenkirchen garantiert dem Verein künftig zusätzliche Räumlichkeiten für Proben, außerdem erleichtert die Anschaffung weiterer Bühnenelemente durch die Gemeinde die Vorbereitung und Organisation von größeren Konzertaufführungen.

Der musikalische Leiter Michael Merl ließ noch einmal die Glanzpunkte Revue passieren. Vor allem die beiden ausverkauften Aufführungen des Konzerts „Wiener Schmankerl“ mit über 120 Mitwirkenden waren ein toller Erfolg. Dies bestätigt ebenso die große Nachfrage an Karten für das diesjährige Konzert zur c-Moll-Messe von Wolfgang Amadeus Mozart. Auch der Kammerchor unter der Leitung von Helga Draugelates beziehungsweise Michael Burghart hat sich mit seinen gut besuchten Konzerten in der evangelischen Kreuz-Christi-Kirche etabliert. Lediglich an der schwankenden Besetzung des Chors kann noch gearbeitet werden. Insgesamt lobte Michael Merl die großen Fortschritte aller Mitwirkenden und hob dabei auch noch einmal die große Bedeutung der Nachwuchsarbeit von Corinna Schröder sowie die produktive Zusammenarbeit mit ihr hervor.

Kassenführer Helmut Schirmacher konnte dank zahlreicher Zuschüsse und Spenden ein ausgeglichenes Finanzergebnis für das Jahr 2012 feststellen, sodass der Projektbeitrag für das kommende Jahr gesenkt werden kann.

Besonders freut sich der Verein nun auf das bevorstehende Konzertjahr, das ganz im Zeichen seines 30-jährigen Jubiläums steht. Aus diesem Anlass soll es 2014 ein Frühjahrs- und ein Herbstkonzert geben. Das Programm im Frühjahr ist als „Best Of“ mit allen Gruppierungen des Ensembles geplant, für das Herbstkonzert ist die Cäcilienmesse von Charles Gounod vorgesehen. Zudem plant das Orchester des Vereins für 2015 eine Reise nach Montemarciano, der italienischen Partnerstadt der Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn.

Der Verein startet damit in ein ereignisreiches neues Konzertjahr unter teilweise neuer und bewährter alter Führung. So wurden die amtierenden Vorstandsmitglieder Heinz Auchter und Helmut Schirmacher wiedergewählt. Zum ersten Vorsitzenden wurde Bernhard Schmid gewählt. Neu hinzu kam Dr. Liesel Oehlen für das Amt des Schriftführers, die damit das Amt von Ilse Tesch übernimmt. Zum Kreis der Beiräte, der weiterhin aus Marion Buchberger, Birgit Leitner, Margret Reuber, Ingrid Sepp, Anke Wintermayr, Anke Schäfer, Michaela Sepp und Andreas Dörfler besteht, trat Ilse Tesch hinzu.





13. April 2013

Mozarts „Missa solemnis“ in der Mehrzweckhalle



Am 4. Mai 2013 ist es so weit: Das Leonhardi-Ensemble e. V. bringt Mozart in die Mehrzweckhalle nach Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Unter der musikalischen Leitung von Michael Merl präsentieren die Musiker des Vereins die c-Moll-Messe des unvergessenen Komponisten – ein Ohrenschmaus, nicht nur für Mozart-Fans!

Es ist ein musikalisch äußerst anspruchsvolles Werk, das sich das Leonhardi-Ensemble e. V. für dieses Konzert ausgesucht hat: die c-Moll-Messe von Mozart. Über ein halbes Jahr haben der Große Chor und das Orchester des ortsansässigen Vereins regelmäßig geprobt, um dem Publikum am 4. Mai eine ansprechende Aufführung zu bieten.

Diese „Missa solemnis“, die Mozart 1782 als Hochzeitsgeschenk für seine Verlobte Constanze komponierte, blieb unvollendet. Für die Aufführung mit dem großen Chor und dem Orchester verwendet Michael Merl eine Fassung mit Ergänzungen, die von erfahrenen Komponisten nach Vorlagen aus anderen geistlichen Werken Mozarts vervollständigt wurden.

Ein weiterer Höhepunkt des Konzerts ist Mozarts Klarinettenkonzert, das im letzten Lebensjahr des Komponisten entstand und seine ganze Reife und Meisterschaft zum Ausdruck bringt. Besonders berühmt ist dabei der zweite Satz. Der Verein ist stolz, dass er für dieses anspruchsvolle Stück den in Siegertsbrunn wohnenden Klarinettisten Hubert Stärk gewinnen konnte.

Das Konzert findet am Samstag, den 4.5.2013 um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle Höhenkirchen (Bahnhofstraße 10, 85635 Höhenkirchen-Siegertsbrunn) statt. Bitte sichern Sie sich Ihre Karten ab 22.4.2013 im Vorverkauf bei Schreibwaren Squarra in Höhenkirchen und bei s’ Schachterl in Siegertsbrunn (Preise im günstigen Vorverkauf € 16,00, für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte ermäßigt € 8,00; Abendkasse nur bei Bedarf). Auswärtige Besucher haben die Möglichkeit Karten telefonisch bei Ilse Tesch unter der Nummer 08102 / 3684 oder via Internet Karten unter
vorstand@leonhardi-ensemble.de zu bestellen.



2. April 2013

Konzert „Alleluja – Christ ist erstanden“



Am 20.4.2013 um 19 Uhr lädt der Kammerchor des Leonhardi-Ensemble e. V. herzlich zum alljährlichen Konzert in die evangelische Kreuz-Christi-Kirche in Höhenkirchen ein!

Zweimal im Jahr gastiert der Kammerchor des Leonhardi-Ensemble e. V. in der evangelischen Kreuz-Christi-Kirche in Höhenkirchen. Die allseits beliebten Konzerte haben mittlerweile Tradition. So freut sich der Chor, auch in diesem Jahr zu einem abwechslungsreichen musikalischen Programm unter dem Titel „Alleluja - Christ ist erstanden“ einladen zu dürfen.

Erstmals unter der musikalischen Leitung des örtlichen Kirchenmusikers Michael Burghart werden unter anderem Stücke aus dem Barock, zum Beispiel Claudio Monteverdis „Cantate Domino“ oder Alessandro Scarlattis „Exsultate Deo“ zu hören sein. Ebenso erwarten das Publikum Werke früherer Komponisten, wie Orlando di Lassos klangvolles „Surrexit pastor bonus“.

Aber auch moderne Komponisten wie John Rutter mit „Christ the Lord is risen again“ bestimmen das Programm. Ein besonderes Glanzlicht darunter ist sicher das musikalisch anspruchsvolle, vierstimmige „Alleluja“ von Randall Thompson. Mit dabei ist im Konzert die neue Orgel der Kreuz-Christi-Kirche.

Das Konzert findet am 20.4.2013 um 19 Uhr in der evangelischen Kreuz-Christi-Kirche in Höhenkirchen statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird herzlich gebeten.




8. Februar 2013

„Jeder Ton muss mit Hingabe geformt sein“


Merl006swAm 4. Mai 2013 um 19 Uhr ist es wieder so weit: Die Mehrzweckhalle Höhenkirchen-Siegertsbrunn wird zum Konzertsaal umfunktioniert und über hundert Musiker des Leonhardi-Ensemble e. V. präsentieren gemeinsam Mozarts c-Moll Messe. Warum er gerade dieses Werk ausgewählt hat und was daran die besonderen Herausforderungen sind, erklärt der musikalische Leiter Michael Merl.

Herr Merl, Sie haben für dieses Projekt die c-Moll-Messe von Mozart ausgewählt. Was ist das Besondere an dem Werk?
Zunächst einmal war die c-Moll-Messe ebenso wie das Klarinettenkonzert ein Wunsch des Orchesters und des Großen Chors. Es handelt sich dabei um Mozarts längste und auch anspruchsvollste Messkomposition. Sie ist meistens nur im Konzert zu hören, da sie jeden zeitlichen Rahmen eines heute üblichen Gottesdienstes sprengen würde. Allein das Kyrie dauert gute sieben Minuten. Doch dadurch bietet sich dem Komponisten natürlich auch die Chance, einen großen Bogen zu schlagen und die Emotionen und Aussagen des Textes sehr detailliert und mit vielen Schattierungen auszudrücken. Allein das „Gloria" besteht aus acht einzelnen Teilen, bei denen buchstäblich jede Textzeile eigens vertont ist. Für mich als Dirigent ist es unglaublich spannend, jedem Detail nachzuspüren und es dann auch für das Publikum erlebbar zu machen.

Mozart hat dieses Werk ja nicht vollendet. Wie kann man es trotzdem auf die Bühne bringen?
Es stimmt, dass es sich um ein fragmentarisches Werk handelt. Vom Credo fehlt fast alles, ebenso das komplette Agnus Dei. Bei Mozarts Traugottesdienst – er hatte das Werk als Hochzeitsgeschenk für seine Frau Constanze gedacht – erklangen deshalb nur die fertigen Teile. Wir verwenden eine Fassung mit sehr guten Ergänzungen, die von erfahrenen Komponisten nach Vorlagen aus anderen geistlichen Werken Mozarts vervollständigt wurden.

Wo liegen für die Musiker bei diesem Werk die größten Herausforderungen?
Mozart ist immer eine Herausforderung - für jeden Musiker, egal ob Profi oder Amateur. Seine Themen und Motive klingen oft leicht und transparent, dabei sind sie oft technisch höchst delikat und genau darin liegt die Herausforderung. Wenn Mozarts Musik bemüht klingt, wird man ihr nicht gerecht. Und nur das zu spielen, was in den Noten steht, reicht nicht aus. Jede Phrase und jeder Ton muss mit Hingabe geformt sein. Der Musiker muss der Musik eine Bedeutung geben. Das Schöne ist, dass diese Hingabe auch jeder Laienmusiker vollbringen kann. Spannend sind natürlich auch die Arien und Duette, wie das großartige „Domine Deus". Zwei Soprane wechseln sich hier mit ihren Melodien ab und eine Sängerin übernimmt die hohen Spitzentöne der Anderen. Das muss einfach perfekt gemacht sein, sonst ist die Wirkung dahin. Dabei müssen beide nicht nur dieselben Frequenzen treffen, sondern auch das Timbre ihrer Stimmen angleichen. Ein ungemein reizvolles Stück also. Wie übrigens auch das Klarinettenkonzert A-Dur mit dem berühmten zweiten Satz. Das Orchester führt das Stück zusammen mit unserem Klarinettisten, dem Siegertsbrunner Hubert Stärk, auf. Er hat einen sagenhaft warmen und weichen Klarinettenton. Ich freue mich schon jetzt sehr auf die Aufführung im Mai.




12. Januar 2013

Wiener Schmankerl - Die schönsten Melodien von Strauss und Co. gibt es jetzt auf CD!



Von "An der schönen blauen Donau" über den "Kaiserwalzer" bis zur "Fledermaus" - das ganze Konzert unter dem Motto "Wiener Schmankerl", welches das Leonhardi-Ensemble e. V. im vergangenen Jahr erfolgreich aufgeführt hat, gibt es nun auch auf CD. Erhältlich sind die professionellen Aufnahmen beim Musikgeschäft Oettl in Höhenkirchen (Gartenstraße 12; Tel.: 08102/748168). Für Anfragen zum laufenden Programm:
dirigent@leonhardi-ensemble.de
 
 



9. Oktober 2012

Mitsingen und mitspielen beim offenen Probentag des Leonhardi-Ensemble e. V.!



Am Sonntag, den 25. November 2012, haben Interessenten im Rahmen des Gewerbetags die Gelegenheit, die unterschiedlichen Gruppierungen des Leonhardi-Ensemble e. V. live zu erleben und kennenzulernen. Der Verein öffnet seine Türen auch für weitere Mitglieder. Gesucht werden Mitwirkende in allen Bereichen, Anfänger wie Fortgeschrittene, Sängerinnen und Sänger sowie Instrumentalisten.

Besucher sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen, zuzuhören und mitzusingen oder zu spielen. Sie finden uns in der Aula der Sigoho-Marchwart Grundschule in Höhenkirchen. Die Uhrzeiten, zu denen Sie die unterschiedlichen Gruppierungen dort antreffen, sind folgende:

16.00 bis 17.00 Uhr: Nachwuchsorchester
17.00 bis 17.30 Uhr: Kammerchor
17.30 bis 19.30 Uhr: Orchester
18.00 bis 19.30 Uhr: Großer Chor


7. Oktober 2012

Vorstandswechsel beim Leonhardi-Ensemble e. V.



Seit Oktober 2012 hat das Leonhardi-Ensemble e. V. einen neuen ersten Vorstand. Bernhard Schmid tritt die Nachfolge von Walter Moldan an, der seit einem Jahr interimsweise erster Vorsitzender des Vereins war und nun nach vier Jahren intensiver Arbeit sein Amt niederlegt.

„Es ist für unseren Verein sehr wichtig, dass immer mal wieder ein Wechsel stattfindet, damit er wandelbar bleibt und nicht in starren Strukturen verharrt. Ich freue mich, dass sich Herr Schmid bereit erklärt hat, sich diesen spannenden Herausforderungen zu stellen“, erklärt Walter Moldan. Er selbst bleibe selbstverständlich sowohl dem Verein als auch dem Großen Chor weiterhin treu und freue sich schon auf die nächsten Projekte.

Bernhard Schmid, der selbst im Orchester des Leonhardi-Ensemble e.V. Geige spielt, hat sich in mehreren Vorgesprächen mit Walter Moldan mit seinen Aufgaben bereits vertraut gemacht. "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit innerhalb des Vorstands und mit allen Musikern, die in unserem Verein tätig sind. Dieses musikalische Engagement ist ein wesentlicher Beitrag zum Kulturleben der Gemeinde. Ich hoffe, dass wir mit unserer Freude an der Musik noch weitere Menschen aus der Umgebung anstecken und für unsere Gruppierungen begeistern können", so Bernhard Schmid.

Der Verein des Leonhardi-Ensemble e. V. bedankt sich herzlich bei Walter Moldan für die jahrelange intensive Arbeit und begrüßt Herrn Bernhard Schmid herzlich als neuen ersten Vorstand.



6. Oktober 2012

Konzert des Kammerchors zum Totensonntag



Anlässlich des Totensonntags lädt der Kammerchor des Leonhardi-Ensemble e. V. zum zweiten Mal in diesem Jahr zu einem Konzert in der evangelischen Kreuz-Christi-Kirche in Höhenkirchen ein. Unter der musikalischen Leitung von Helga Draugelates präsentiert er am Samstag, den 24.11.2012, ein anspruchsvolles musikalisches Programm.

Es werden geistliche Stücke zu hören sein, unter anderem „Selig sind die Toten“ von Heinrich Schütz, „Mitten wir im Leben sind“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“ von Johann Michael Bach und „Funeral of Queen Mary” von Henry Purcell. Begleitet werden die Sängerinnen und Sänger des Leonhardi-Ensemble e. V. von der Orgel und den jungen Bläsern der „Blechquinten“. Die Mitglieder der Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn wurden in letzter Zeit mehrfach für ihre musikalische Leistung ausgezeichnet.

Die Besucher, die interessiert daran sind, selbst mitzusingen, haben die ideale Gelegenheit, sich ein Bild des Kammerchors zu machen. Das Konzert beginnt am Samstag, 24. November 2012, um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird herzlich gebeten.



21. August 2012

Unser Nachwuchs ist spitze!


 
Am 30. Juli gaben die beiden Altersgruppen unseres Nachwuchsorchesters wieder einmal eine begeisternde Probe ihres Könnens ab. Im schönen Ambiente des Saals im Arcone-Center, der uns freundlicherweise von der Firma Lauterbach zur Verfügung gestellt wurde, erklangen klassische Werke für Streicher und Bläser, von Barock bis Tango.

Im zweiten Teil des Konzerts rätselte das Publikum zunächst über die unüblichen Utensilien, die da auf der Bühne standen: Gummistiefel, Besenstiele, Blecheimer und andere Gegenstände, die in keinem guten Haushalt fehlen dürfen. Aber bei einem Konzert?  Unsere dreizehn Kinder und Jugendlichen bewiesen, dass man auch auf diesen „Instrumenten“ mitreißende Musik machen kann, und gaben zwei selbstkomponierte Percussionsstücke zum Besten – ganz wie das große Vorbild „STOMP“. Alle Stücke wurden extra auf einem Probenwochenende in Königsbrunn einstudiert.


Nun freuen sich alle schon auf das nächste Schuljahr und die neuen spannenden Projekte. Wir würden uns freuen, wenn noch mehr Jugendliche bei uns mitmachen würden. Einfach anmelden oder zu einer Schnupperstunde unverbindlich vorbeikommen! Infos hier auf der Homepage oder telefonisch: 0178 / 2004604


4. August 2012

Mit Mozart startet das neue musikalische Projekt!


 
Der Große Chor und das Sinfonieorchester des Leonhardi-Ensemble e.V. haben sich für die kommende Saison wieder einige Leckerbissen der Musikliteratur herausgesucht. Dabei kommt man um einen großen Namen nicht herum: Wolfgang Amadeus Mozart. Bis Mai 2013 werden die Gruppierungen seine Große Messe in c-Moll (KV 427) und sein Klarinettenkonzert (KV 622) einstudieren. Ergänzt wird das Programm von der Streicherserenade op. 22 von Antonín Dvórak.
 
Der Solist des Klarinettenkonzerts steht bereits heute fest: Zum ersten Mal wird der langjährige und vereinseigene Klarinettist Hubert Stärk den Solo-Part übernehmen. Er zog vor fünf Jahren in die Gemeinde und wird seither von allen Seiten für sein großartiges und warmes Klarinettenspiel bewundert.
Das Publikum darf sich also das Konzertwochenende 05./06. Mai 2013 schon jetzt im Kalender freihalten, denn es wird wieder Musikgenuss auf höchstem Niveau geboten. Interessierte neue Sänger und Instrumentalisten sind herzlich willkommen und wenden sich am besten an den musikalischen Leiter Michael Merl unter 0176 / 66 66 44 59 oder
dirigent@leonhardi-ensemble.de. Viele interessante Informationen finden sich auf der Internetseite www.leonhardi-ensemble.de.



4. August 2012

Mit Geige, Bogen und viel Spaß an der Musik


 
Bachs Brandenburgisches Konzert Nr. 3 – Corinna Schröder, die musikalische Leiterin der beiden Nachwuchsorchester des Leonhardi-Ensemble e. V., gibt den Takt vor. Konzentrierte Blicke auf die Noten, den Bogen gespannt, die Lippen angesetzt. Dann beginnen die fünf Jugendlichen zu spielen - zwei Geigen, ein Cello, zwei Klarinetten. Eine Geigerin wippt mit dem Stuhl im Takt der Musik. „Das klingt schon sehr gut“, lobt Corinna Schröder ihre Truppe.
 
Die 36 Jährige hat selbst Geige im Konzertfach am Mozarteum in Salzburg studiert und dann ihren Master of Music in Amerika absolviert. Seit 2003 unterrichtet sie hauptsächlich Jugendliche im Geigen-, Bratschen- und Klavierspiel und leitet die Nachwuchsorchester des Leonhardi-Ensemble e. V.
 
Einmal in der Woche finden für die Jugendlichen die Proben statt, dazu kommen das häusliche Üben sowie der Musikunterricht. Die Kosten für das Musizieren im Nachwuchsorchester liegen bei 50 Euro pro Halbjahr. Die Kinder verteilen sich auf zwei Gruppen, mit etwa sechs bis sieben Mitgliedern, die zwischen 11 und 14 sowie 13 bis 18 Jahre alt sind. „Bei den Kleineren geht es in erster Linie viel um die Technik. Sie brauchen erst einmal das richtige Werkzeug, um das, was sie spielen wollen, auch spielen zu können. Bei den Größeren kann man schon etwas mehr voraussetzen. Da üben wir, aufeinander zu hören. Wenn das stimmt, geht es vor allem um die Musik an sich“ erklärt die zweifache Mutter. Idealerweise wechseln die Kinder nach etwa zwei Jahren die Gruppe mit dem Ziel später im großen Orchester des Leonhardi-Ensemble e. V. mitzuspielen.
 
Wenn es um die Stückauswahl geht, bespricht jede Gruppe gemeinsam, was sie gerne einüben möchten und Corinna Schröder entscheidet dann, was machbar ist. Immerhin dauert es einige Wochen, bis die Jugendlichen ein Stück richtig eingeübt haben. In jeder Probe werden bis zu drei Musikstücke geübt, zwei Mal im Jahr findet ein Konzert statt.
 
Wer sich für das Nachwuchsorchester interessiert, sollte sein Instrument etwa zwei Jahre lang gespielt haben. „Ab fünf Jahren kann man damit anfangen, ein Streichinstrument zu lernen. Ideal ist es natürlich, wenn man Vorkenntnisse in Klavier oder Flöte hat. Vom Schwierigkeitsgrad her sind eigentlich alle Streichinstrumente ähnlich, allerdings muss man bei der Geige besonders fein greifen im Gegensatz zum Cello oder dem Kontrabass“, erklärt die Musikerin. Gesucht werden aber nicht nur Streicherinnen und Streicher - alle Instrumente, auch Bläserinnen und Bläser, sind herzlich willkommen.
 
Daher unterrichtet Corinna Schröder auch nicht alle Kinder. „Es ist eine große Herausforderung, alle auf ein gleiches Level zu bringen. Umso schöner ist es, wenn ich merke, dass sich die Gruppe nach einiger Zeit zusammengespielt hat und bestimmte Mitglieder mitträgt. Da entseht eine tolle Einheit zwischen den Musizierenden“, beschreibt die Musikpädagogin. Mit ihrer jugendlichen, harmonischen Art gelingt es ihr, die Musizierenden zu begeistern und zu motivieren. Das ist auch in den Proben spürbar, wenn alle im Kreis sitzen, Corinna Schröder mit ihrer Geige unter ihnen.
 
Zu ihren schönsten Erlebnissen mit den Jugendlichen zählt ein Gemeinschaftsprojekt mit der Münchner Sabel-Schule im vergangenen Jahr, bei dem die beiden Orchester Musik zu einem selbstgedrehten Film spielten. Aber auch gemeinsame Erlebnisse, wie das Probenwochenende im vergangenen Juni, bei dem die Mitglieder beider Orchester nach dem Vorbild der Gruppe Stomp ihr eigenes Rhythmusgefühl trainierten, gehören zu den schönen Momenten bei ihrer Arbeit.
 
Auch für das kommende Jahr hat sich Corinna Schröder deshalb etwas Besonderes ausgedacht. Sie plant, Straßenmusik aus verschiedenen Zeiten zum Thema zu machen und vielleicht sogar mit den Kindern selbst in München und Umgebung zu musizieren. „Den Jugendlichen macht es einfach Spaß, mit Gleichaltrigen etwas auf die Beine zu stellen und dabei über sich hinauszuwachsen. Und für mich ist es wichtig, das weiterzugeben, was mir Freude macht und die Leidenschaft, durch die etwas Besonderes entsteht“, erklärt die engagierte Musikerin.
 
Weitere Informationen zum Nachwuchsorchester erhalten Sie unter
www.leonhardi-ensemble.de oder per E-Mail an nachwuchsorchester@leonhardi-ensemble.de.


2. Juli 2012


Rhythmustraining mit dem Besenstil



Ein bisschen gewundert haben sich die Jungs und Mädels des Nachwuchsorchesters des Leonhardi-Ensemble e. V. schon, als auf der Mitbringliste für das gemeinsame Probenwochenende in Königsdorf Gummistiefel statt Geigen, Celli oder Klarinetten standen. Und auch die musikalische Leiterin Corinna Schröder hatte Tage zuvor im Baumarkt einige verwirrte Blicke geerntet, als sie die Besenköpfe von den Stielen abschraubte und damit auf den Boden klopfte, um zu testen, ob Metall oder Holz mehr Sound bringt. Trotzdem hatten die Aktivitäten in der Jugendsiedlung Hochland außerhalb von Königsdorf sehr viel mit Fähigkeiten zu tun, die die Jugendlichen beim Musizieren auf einem Instrument brauchen: Konzentration, Teamfähigkeit, Gruppenwahrnehmung, interaktives Reagieren, Spontaneität, Flexibilität und natürlich Rhythmustraining.

Florian Schröder, forderte die Jugendlichen mit Konzentrationsspielen heraus, die er während seiner Schauspielausbildung kennengelernt hatte. Diese waren nicht nur sehr vertrackt, sondern machten auch unheimlich Spaß und förderten die Gruppendynamik. Inspiration holte sich die Musikbegeisterten von der Gruppe „Stomp“ via DVD. Diese weltberühmten Künstler faszinieren mit ihrer Rhythmusartistik auf Alltagsinstrumenten. Dann ging‘s los mit Gummistiefel-Stampfen. Im „Gumboot Dance“ interagieren zwei Gruppen mit unterschiedlichen Rhythmen, die gestampft, geklatscht und „geschuhbladdelt“ werden. Ganz schön anstrengend, aber die Jungs und Mädels haben sich tapfer geschlagen und hatten den Tanz in einem Vormittag intus.

Die zweite Nummer spielten die Jugendlichen ganz im Sinne von Stomp auf allen möglichen Alltagsinstrumenten (Zeitungen, Plastiktüten, Besenstielen, Mülltonnen, Abflussrohren etc.). Mit tatkräftiger und professioneller Unterstützung der Musikstudentin Aliceanne Moldan waren die verschiedenen Rhythmusfiguren kein Problem. Schwieriger war es dann allerdings, diese in den szenischen Kontext einzubauen, den Florian Schröder sich dazu einfallen ließ. Da hat schon der eine oder andere Schauspielertalent durchblicken lassen! Natürlich haben die Orchestermitglieder nicht nur geackert, sondern auch die wunderschöne Anlage der Jugendsiedlung genutzt: Volleyball, Tischtennis, Waldspaziergänge, Lagerfeuer und ein Badenachmittag an der nahe gelegenen Isar.

Die Früchte dieses Wochenendes, das ganz im Zeichen gemeinsamen Musizierens stand, können Interessierte auf dem nächsten Nachwuchsorchesterkonzert am 30.7. um 18:30 Uhr im Seniorenzentrum hören! Interessierte sind herzlich eingeladen, eine Probe zu besuchen. Für nähere Informationen, meldet Euch einfach unter
nachwuchsorchester@leonhardi-ensemble.de!



10. Mai 2012

Vom Wiener Walzer zur Wiener Klassik



Mit den beiden ausverkauften Konzerten „Wiener Schmankerl“ verabschiedeten sich der Große Chor und das Orchester des Leonhardi-Ensemble e. V. im Mai in die Sommerpause. Das neue Programm steht bereits fest und lädt ein zum Zuhören und Mitsingen.

Es waren zwei unvergessliche Abende im Zeichen von Wiener Melodien und mit Stücken aus den schönsten Opern und Operetten, die der Große Chor und das Orchester des Leonhardi-Ensemble e. V. seinen über 800 Besuchern Anfang Mai boten. Unter der musikalischen Leitung von Michael Merl präsentierten die weit über hundert Musizierenden unter anderem Stücke wie „Auf in den Kampf, Torrero“ aus Georges Bizets „Carmen“, der Brautchor „Treulich geführt“ aus Richard Wagners „Lohengrin“ und die bekanntesten Wiener Walzer, darunter „Der Kaiserwalzer“ und „An der schönen blauen Donau“. Zahlreiche Paare nutzten die Gelegenheit und forderten zum Tanz auf.

Mit schauspielerischem Talent und beeindruckender Stimme begeisterten die Solisten Magdalena Hinterdobler, Nathalie Flessa und Martin Danes das Publikum. Ein besonderes Highlight bot die junge Geigerin Ustina Dubitski, die ihr virtuoses Können mit einem Satz aus dem Violinkonzert D-Dur des Hexengeigers Niccoló Paganini unter Beweis stellte.

Mit den Konzerten verabschieden sich der Große Chor und das Orchester in die Sommerpause. Ab Herbst widmen sie sich dem neuen Projekt: Das Klarinettenkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart und seine C-Moll Messe. Die nächste Gelegenheit zum Zuhören bietet sich am Totensonntag, den 25.11. 2012. In der evangelischen Kreuz-Christi-Kirche präsentiert der Kammerchor des Leonhardi-Ensemble e. V. ein anspruchsvolles musikalisches Programm. Wer Interesse hat, selbst mit zu musizieren, ist herzlich eingeladen, sich unter
dirigent@leonhardi-ensemble.de zu melden.




7. März 2012

„Wiener Schmankerl“ in Höhenkirchen-Siegertsbrunn



Im Mai 2012 präsentiert das Orchester und der Große Chor des Leonhardi-Ensemble e. V. die schönsten Wiener Melodien und die bekanntesten Stücke aus Opern und Operetten – ein Ohrenschmaus nicht nur für Strauß-Fans.

„Carmen“, „Fledermaus“ und „Lohengrin“ – mit dem diesjährigen Programm begeben sich der Große Chor und das Orchester des Leonhardi-Ensemble e. V. unter der musikalischen Leitung von Michael Merl in die Welt der Opern und Operetten. Stimmgewaltig lässt der 90-köpfige Große Chor den „Gefangenenchor“ ebenso kraftvoll wie die Hymne „Im Feuerstrom der Reben“ aus der Operette „Die Fledermaus“ erschallen.

Die Solo-Gesangspartien übernehmen unter anderem Katharina Ruckgaber und Martin Danes, die bereits in den vergangenen Jahren bei Orffs „Carmina Burana“ und Händels „Messias“ das Publikum mit ihren Stimmen begeisterten. Zudem präsentiert die Geigerin Ustina Dubitski einen Satz aus dem Violinkonzert D-Dur des italienischen Hexengeigers Niccoló Paganini.

Besondere Höhepunkte des Konzerts sind zudem die berühmten und beliebten Walzer der beiden Wiener Urgesteine Johann Strauß und Carl Michael Ziehrer. Der „Kaiserwalzer“, „An der schönen blauen Donau“ und „Wiener Bürger“ erklingen jeweils in der Originalversion – teilweise für vierstimmigen gemischten Chor und großes Sinfonieorchester. Dazwischen folgen flotte Polkas und die „Fächerpolonaise“, die alljährlich den „Wiener Opernball“ eröffnet.

Das Publikum erwartet ein unvergesslicher Abend mit den schönsten „Schmankerln“ aus Wien und anderen musikalischen Metropolen Europas.

Die Konzerte finden am Samstag, den 5.5.2012 um 19 Uhr und am Sonntag, den 6.5.2012 um 18 Uhr in der Mehrzweckhalle Höhenkirchen (Bahnhofstr. 10, 85635 Höhenkirchen-Siegertsbrunn) statt. Bitte sichern Sie sich Ihre Karten im Vorverkauf bei Schreibwaren Squarra in Höhenkirchen und bei s’ Schachterl in Siegertsbrunn!

Preise im günstigen Vorverkauf: € 16,00 (normal) und € 8,00 (ermäßigt für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte); Abendkasse nur bei Bedarf.


14. Februar 2012

Probenwochenende des Orchesters



Das traditionelle Probenwochenende des Orchesters des Leonhardi-Ensem
bles e.V. fand vom 3. bis 5. Februar im Schullandheim "Krainsberger Hof"  statt.  Vor der malerischen Kulisse des gefrorenen Schliersees inmitten der tief verschneiten Bergwelt gab das Orchester den "Wiener Schmankerl" von Strauß, Ziehrer, Bizet & Co den letzten Schliff, sodass das Leonhardi-Ensemble voller Vorfreude den Konzerten Anfang Mai entgegen sieht.  Neben intensiver musikalischer Feinarbeit kamen auch Gaumenfreuden und Geselligkeit nicht zu kurz.




29. Januar 2012

Musik zur Passionszeit



Im März veranstalten der Kammerchor und die Instrumentalsolisten des Leonhardi-Ensemble e. V. das Passionskonzert in der Kreuz-Christi-Kirche in Höhenkirchen.

Nach zahlreichen schönen Konzerten in den vergangenen Jahren lädt der Kammerchor des Leonhardi-Ensemble e. V. auch in der diesjährigen Fastenzeit zum Innehalten ein.

Am 24.3.2012 findet um 19.00 Uhr in der Kreuz-Christi-Kirche in Höhenkirchen das Passionskonzert statt. Unter der musikalischen Leitung von Helga Draugelates bieten die Musizierenden dem Publikum ein anspruchsvolles Programm dar, welches das Leiden und den Tod Christi in den Mittelpunkt stellt.

Es erklingen verschiedene mehrstimmige Chorsätze, unter anderem von Johann Eccard, Antonio Lotti, Jacobus Gallus, Anton Bruckner, Max Reger, Friedrich Silcher und Heinrich Schütz, ein doppelchöriges Kyrie von Mendelssohn sowie Kantaten für Soli, Chor und Instrumentalisten von Andreas Hammerschmidt und Dietrich Buxtehude.

Dazwischen bringen die Instrumentalisten Sätze aus den Solosuiten von Johann Sebastian Bach zu Gehör.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird herzlich gebeten.



14. Januar 2012

Interview mit Michael Merl, Musikalischer Leiter des Leonhardi-Ensemble e.V.



Herr Merl, kann man Singen lernen?

Ja, aber gewisse Grundvoraussetzungen sollten vorhanden sein. Man muss in der Lage sein, die eigene Stimme gut zu hören und zu kontrollieren, welchen Ton man singt und wie er klingt. Auch das kann man wiederum lernen, aber es gibt Menschen, denen fällt es schwerer als anderen. Wenn jemand zum Beispiel lange Zeit falsch gesprochen oder eine psychische Belastung hat, kann sich das auf den Tonus und den Umgang mit der Stimme auswirken, die dann oft sehr haucht oder generell zu laut oder zu leise ist. Gesangsunterricht kann dann eine gute Möglichkeit sein, solche Fehlentwicklungen zu korrigieren. Ich empfehle grundsätzlich, dass jeder die Gesundheit seiner Singstimme überprüfen lässt.

Seit letztem Jahr bietet das Leonhardi-Ensemble e. V. seinen Sängerinnen und Sängern verstärkt Stimmbildungskurse an. Warum sind solche Angebote wichtig?

Das Singen auf der Bühne erfordert eine besondere Körperhaltung, ein bestimmtes Auftreten, ein Bewusstsein für den Raum und für die Tragfähigkeit der eigenen Stimme. Dies zu erzeugen ist schwer, weil man sich selbst nur bedingt beobachten kann. Wenn man von einem Experten fachliche Hinweise erhält, fällt es einem oft leichter, das Auftreten und die sängerische Einstellung so zu verändern, dass sich die Stimme entfalten kann. In den Kursen lernen die Chormitglieder zum Beispiel, wie man Töne in einer tiefen oder hohen Lage laut und leise singt und wie man sich öffnet und traut, beim Singen etwas von sich preiszugeben. Es ist auch wichtig zu lernen, sich an der Musik zu orientieren. Wenn die Musik zornig klingen soll, muss man auch zornig oder entrüstet singen können, um den Affekt glaubhaft ‚herüberzubringen’.

Neben den Stimmbildungskursen gibt es ja noch die Prima Vista Kurse. Was genau ist das?

In diesen Kursen geht es darum, sich gewisse Melodienmuster anzulegen und einzuprägen. Um schneller an die künstlerische und gestalterische Arbeit heranzukommen, ist es wichtig, dass die Sänger gut mit dem Notentext umgehen können und schnell erfassen, wie die Melodie funktioniert. Es gibt dabei fast immer bestimmte Muster und Bauprinzipien. Wenn man diese im Ohr hat, kann man relativ schnell mit einer Melodie umgehen.

Wie werden diese Kurse finanziert?

Das Geld stellt der Verein zur Verfügung, der sich vor allem über Mitglieds- und Projektbeiträge, aber auch durch Zuwendungen der Gemeinde und einige wenige Gelegenheitsspenden finanziert. Wir versuchen die Beiträge für die Musizierenden im Rahmen zu halten und es gibt auch entsprechende Ermäßigungen für Schüler und Studenten.

Welche Fortbildungen gibt es für die anderen Gruppierungen?

Wir haben im Orchester unter anderem zwei Profimusikerinnen, die die Stimmproben der jeweiligen Gruppen leiten. Hier üben die Musizierenden konkret die schwierigen Stellen, wobei Fehler und Hürden schnell erkannt, unmittelbar korrigiert und durch Tipps leicht gemeistert werden können. Das Nachwuchsorchester wird von der Geigenpädagogin Corinna Schröder geleitet, die auch einige Kinder selbst unterrichtet. Dadurch weiß sie genau, was sie in der Tutti Probe mit ihren Kids erarbeitet und was im Einzelunterricht besprochen wurde. Im Kammerchor bieten wir ebenfalls Stimmbildung mit Helga Draugelates an.

Was sind bei dem aktuellen Projekt die größten Herausforderungen?

Für den Chor ist es eigentlich immer der homogene Chorklang, die saubere Intonation, die lebendige Betonung und Gestaltung, eine deutliche Aussprache sowie das glaubhafte Übermitteln des Affekts, der in der Musik steckt. Bei dem aktuellen Projekt fällt dies den Sängern etwas leichter. Das liegt vor allem an der deutschen Sprache und der eingängigen Melodie. Zum Beispiel bei dem Stück ‚Stoßt an, stoßt an’ aus der ‚Fledermaus’ kann sich jeder Sänger gut vorstellen, welche Emotionen einen bewegen, wenn man mit Champagner anstößt. Aber auch die Klangkultur ist eine große Herausforderung, sowohl für den Chor als auch für das Orchester. Die Musizierenden in den Proben dahin zu bringen, dass nicht nur alles richtig gespielt und gesungen wird, sondern großartig klingt - das möchte ich gerne erreichen.

In welchen Gruppen sucht der Verein noch Mitwirkende?

Neue Mitwirkende sind in all unseren Gruppen jederzeit willkommen. Im großen Chor suchen wir vor allem dringend Tenöre und Bässe. Im Orchester brauchen wir noch Bratschen und ganz dringend Kontrabässe. Auch Bläser sind bei uns herzlich willkommen. In den beiden Altersgruppen des Nachwuchsorchesters nehmen wir laufend Kinder und Jugendliche auf. Weitere Infos bietet unsere Internetseite unter
www.leonhardi-ensemble.de.



6. Januar 2012

Musikalischer Auftakt für 2012



Auch im neuen Jahr sind musikalisch Interessierte bei den unterschiedlichen Gruppierungen des Leonhardi-Ensemble e. V. willkommen.

Zum Jahresauftakt 2012 beginnt ein neues Projekt für den Kammerchor des Leonhardi-Ensemble e. V. Unter der Leitung von Helga Draugelates bereitet er ab dem 13.01.2012 das Passionskonzert vor, das im darauffolgenden März aufgeführt wird. Zuletzt lockten die Sängerinnen und Sänger am ersten Advent rund 200 Besucher in die Kreuz-Christi-Kirche in Höhenkirchen. Mit verschiedenen Fassungen des Magnificat und adventlichen Werken von Anton Bruckner, Johannes Brahms, Max Reger und Johann Hermann Schein begeisterten sie die Zuhörer. Ergänzt wurde das Programm durch hervorragende instrumentale Darbietungen.

Auch die Probenarbeit des Großen Chors des Leonhardi-Ensemble e. V. unter der musikalischen Leitung von Michael Merl startet wieder am 15.1.2012. Im aktuellen Projekt tauchen die Musizierenden in die Welt der Opern und Operetten ein. Auf dem Programm stehen beliebte Stücke unter anderem aus „Carmen“, „Fledermaus“ und „Lohengrin“ sowie zahlreiche bekannte Werke der Strauß-Familie. Das Konzert wird im Mai aufgeführt.

Interessierte Sängerinnen und Sänger aller Stimmlagen sowie Instrumentalisten erhalten nähere Informationen bei unserem musikalischen Leiter Michael Merl unter der Telefonnummer 0176/66664459 oder per E-Mail unter
dirigent@leonhardi-ensemble.de.





2. Dezember 2011

Händels „Messiah“ auf CD


Mit der Aufführung des Messiah von Georg Friedrich Händel begeisterten die Musiker des Leonhardi-Ensemble e.V. im Frühjahr die Zuhörer sowohl in Höhenkirchen als auch im Carl Orff Saal im Gasteig. Das komplette Konzert unter der musikalischen Leitung von Michael Merl gibt es nun auf CD und DVD. Erhältlich sind die professionellen Aufnahmen beim Musikgeschäft Oettl in Höhenkirchen (Gartenstraße 12; Tel.: 08102/748168).

Für Anfragen zum laufenden Programm:
dirigent@leonhardi-ensemble.de



1. Dezember 2011

Interview mit Hartmut Klaß und Akiyo Eto aus den Gruppierungen des Leonhardi-Ensemble e.V.




Seit wann wohnt Ihr in Höhenkirchen und wie seid Ihr auf das Leonhardi-Ensemble gekommen?

Akiyo Eto: Ursprünglich komme ich aus Japan und lebe seit fünf Jahren in Deutschland. Vor zwei Jahren sind mein Mann und ich nach Höhenkirchen gezogen. Ich unterrichte im Seniorenzentrum ehrenamtlich Origami. Dadurch habe ich ein Chormitglied kennengelernt und wurde eingeladen, im Chor mitzumachen.

Hartmut: Ich komme aus Tuttlingen in Baden-Württemberg und wohne jetzt in Brunnthal. In der Zeitung habe ich den Artikel über den Tag der Offenen Proben gelesen und habe einfach einmal zugehört. Michael Merl lud mich daraufhin ein, zum Schnuppern zu kommen. Das habe ich auch gemacht und es gefällt mir sehr gut hier.

Habt Ihr vorher schon in anderen Chören beziehungsweise Orchestern musiziert?

Akiyo Eto: Ich singe zusätzlich im japanischen Frauenchor in München. Wir haben dieses Jahr wegen der Katastrophe in Japan mehrere Benefizkonzerte gegeben.

Hartmut: Cello spiele ich schon seit ich sieben Jahre alt bin. Ich komme aus einer musikalischen Familie - mein Großvater war Musikschullehrer und hat selbst komponiert. Zu Weihnachten haben wir immer Familienmusik gemacht. Meine Eltern haben beide Geige gespielt, mein Bruder Klavier und ich Cello. Beim ersten Stück, das mein Großvater damals für uns geschrieben hat, musste das Cello nur leere Saiten spielen, da ich ja noch nicht mehr konnte. Es hat mich sehr beeindruckt, dass man mit nur vier Tönen tatsächlich schon Musik machen kann. Später habe ich im Schulorchester gespielt, mit dem wir zum Schuljahresende immer Opern oder Konzerte aufgeführt haben. Als Jugendlicher habe ich auch Kammermusik gemacht und hatte dabei ab und zu die Möglichkeit mit kleineren Engagements mein Taschengeld aufzubessern, indem ich in verschiedenen Kirchen gespielt habe. Das hat Spaß gemacht und war für einen Schüler auch recht lukrativ.
Nach dem Studium stand das Cello erst einmal längere Zeit im Schrank. Zum Orchester des Leonhardi-Ensembles bin ich gekommen, da ich den Wunsch hatte wieder Musik in einer Gruppe zu machen.


Was gefällt Euch besonders gut am Großen Chorbeziehungsweise am Orchester des Leonhardi-Ensembles?

Akiyo Eto: Weil der Chor viele Mitglieder hat, kann man aus einer größeren Menge von Liedern wählen, als in einem kleinen Chor. Außerdem finde ich es schön, mehr am Gemeindeleben teilnehmen zu können.

Hartmut: Was mich persönlich hier beeindruckt, ist die Menge an einzelnen Personen, die alle dasselbe machen, jeder auf seine Art, jeder mit seinen Möglichkeiten, aber alle mit demselben Enthusiasmus. Man merkt einfach, welche Begeisterung die Leute mitbringen. Wir sind zwar alle Amateure, aber auch Amateure können eine professionelle Einstellung haben. Und der Rahmen drum herum gefällt mir auch sehr gut: Die professionelle Organisation, der ausgereifte Probenplan, die intensiven Stimmproben. Heute hatte ich zum Beispiel bei einer Einzelstimmprobe das erste Mal seit 30 Jahren wieder die Gelegenheit, mit sechs Celli zusammen zu spielen. Das war ein tolles Gefühl.


Was ist für Euch persönlich die größte Herausforderung beim diesjährigen Projekt?

Akiyo Eto: Es ist sehr schwierig für mich, die deutschen Stücke zu singen. Ich habe noch viele Ausspracheprobleme. In Japan sprechen wir mehr in Vokalen, deshalb gibt es wenig Silben. Die Silben und Töne zusammenzubringen und zu singen ist daher nicht so einfach für mich. Ich übe das oft zu Hause und mein Mann hilft mir dabei. Aber ich finde es toll, durch die Teilnahme am Chor mehr über die deutsche Kultur zu erfahren und meine Aussprache verbessern zu können.

Hartmut: Die sechs Kreuze bei Verdis ‚Va pensiero’. Das ist eine Herausforderung, auf die ich mich aber auch sehr freue. Ich finde es einfach schön, meine musischen Ambitionen, die ich in den letzten vielen Jahre durch verschiedene Gründe nicht ausüben konnte, wieder hervorzuholen. Das tut mir sehr gut. In den zwei Stunden der Probe denkt man an nichts anderes und die Seele kann sich ein bisschen vom Alltagsstress erholen.




7. November 2011

Adventskonzert des Kammerchors - Magnificat der Jahrhunderte



Im diesjährigen Adventskonzert am 26.11.2011, das traditionsgemäß in der Kreuz-Christi-Kirche in Höhenkirchen stattfindet, präsentiert der Kammerchor des Leonhardi Ensembles e.V. seinen Besuchern wieder ausgewählte musikalische Werke und stimmt auf die bevorstehende „Stade Zeit“ ein.

Unter der musikalischen Leitung von Helga Draugelates erklingen drei verschiedene Kompositionen des Magnificat aus verschiedenen Jahrhunderten. Dazu gehören die frühbarocke Fassung von Heinrich Schütz aus dem 17. Jahrhundert und die des eher unbekannten Komponisten Thomas Causton aus dem 16. Jahrhundert. An dritter Stelle erklingt das Magnificat der englischen Komponistin Margret Rizza von 2009. Als Ergänzung präsentiert der Chor die drei Einlagesätze des Magnificat von Johann Sebastian Bach aus dem 18. Jahrhundert. Von dem berühmten Thomaskantor kommen zudem einige seiner Instrumentalstücke für Flöte, Violine und Cello zu Gehör.

Adventliche Werke von Anton Bruckner, Johannes Brahms und Max Reger sowie von Johann Hermann Schein ergänzen das vorweihnachtliche Programm.

Das Konzert beginnt um 17 Uhr in der Kreuz-Christi-Kirche in Höhenkirchen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird herzlich gebeten.


1. August 2011

Start in eine neue Saison



Die fünf Gruppen des Leonhardi-Ensemble e.V. nehmen wieder ihre Probenarbeit auf.

Großer Chor und Orchester
Auftaktprobe für das Projekt „Wiener Schmankerl“ am Sonntag, 25.09.11 in der Aula der Sigoho-Marchwart-Grundschule. Interessierte Sänger und Instrumentalisten melden sich bitte unbedingt vorher bei Michael Merl, Tel.: 0176/66664459, dirigent@leonhardi-ensemble.de

Kammerchor
Auftaktprobe für das Adventsprojekt am Freitag, 07.10.11 im Mehrzweckraum im Seniorenzentrum. Interessierte Sänger melden sich bitte unbedingt vorher bei Anke Wintermayr, Tel.: 08102/778666, kammerchor@leonhardi-ensemble.de

Nachwuchsorchester
Beide Altersgruppen beginnen mit der ersten Probe am Mittwoch, 21.09.11 im Raum der evangelischen Mittagsbetreuung im Seniorenzentrum. Interessierte Kinder und Jugendliche melden sich bitte unbedingt vorher bei Corinna Schröder, Tel.: 0178/2004604, nachwuchsorchester@leonhardi-ensemble.de


6. Juni 2011

Messias


Das Leonhardi-Ensemble hat am 28.05.2011 Händels „Messias“ in der bis auf den letzten Platz gefüllten Mehrzweckhalle Höhenkirchen in englischer Sprache aufgeführt. Das über 2 ½ stündige Oratorium aus dem Jahr 1742, das berühmteste und beliebteste Werk des Komponisten, studierten 80 Musiker im Großen Chor und 30 Orchestermitglieder des Leonhardi-Ensembles e.V. seit September 2010 unter der bewährten Leitung von Dirigent Michael Merl ein.


9. Mai 2011

Mitgliederversammlung und Vorstandswahl


Am 21. September fand eine Mitgliederversammlung des Leonhardi-Ensemble e.V. statt, um einen neuen Vorstand und Beirat zu wählen.

Der Vorstand des Leonhardi-Ensemble e.V. setzt sich zusammen aus:

  • Walter Moldan, 1. Vorsitzender
  • Heinz Auchter, 2. Vorsitzender
  • Ilse Tesch, Schriftführerin
  • Helmut Schirmacher, Schatzmeister
Unser Musikalischer Leiter Michael Merl ist kraft Amtes ebenfalls Mitglied des Vorstands.
Die Kandidaten wurden allesamt einstimmig gewählt und nahmen die Wahl an.

19. April 2011

„Messias“ - das Meisterwerk von G. F. Händel


Alljährlich wird die Mehrzweckhalle in Höhenkirchen zum Konzertsaal für den Großen Chor und das Orchester des Leonhardi-Ensemble e.V.. Über 120 Musiker und Sänger bringen große Meisterwerke und unbekannte Schätze der Musikwelt zur Aufführung.
Dieses Jahr steht das berühmte Oratorium von Georg Friedrich Händel in englischer Sprache auf dem Programm: „Der Messias“, der den in London lebenden Komponisten unsterblich machte.


14. März 2011

Tag der offenen Tür beim Leonhardi-Ensemble e.V.


Im Rahmen des Kulturjahres hat am Sonntag den 13.3. das Leonhardi-Ensemble
e.V. seine Türen in der Aula der Sigoho-Marchwart-Schule geöffnet und dem
Publikum Einblick in die Probenarbeit aller fünf Gruppierungen gewährt.


10. Februar 2011

Tag der offenen Tür, Sonntag 13. März 2011

Besuchen Sie uns und schauen Sie uns über die Schulter! Am Sonntag, 13. März, laden wir Sie herzlich ein, unsere Proben zu besuchen. Viele interessante und amüsante Einblicke in die Arbeit unseres Vereins erwarten Sie.



29. Dezember 2010

Beeindruckendes Adventskonzert


Wieder einmal wurden die zahlreich erschienenen Besucher des Kammerchor-Konzertes nicht enttäuscht, sondern spendeten am Schluss des gut 70-minütigen Konzertes lang anhaltenden, begeisterten Beifall. Wer dabei war, war begeistert. Wer es verpasst hat, möge sich schnell den 02. April 2011 notieren. Dann gibt sich der Kammerchor des Leonhardi-Ensemble e.V. wieder die Ehre.

3. Dezember 2010

Gemütlicher Abschied in die Weihnachtspause



Auch das ist wichtig für ein so mitgliederstarkes Ensemble, wie es der Große Chor für das nächste Konzertprojekt, Händels "Messias", darstellt: Nach der letzten Probe for der Weihnachtspause gab es bei Glühwein und Lebkuchen........

4. September 2010

Auftakt zur neuen Saison


Nach der Sommerpause ist nun endlich soweit. Alle Gruppen des Leonhardi-Ensemble e.V. nehmen die Probenarbeit wieder auf.
Die beiden Gruppen des Nachwuchsorchesters beginnen am 15.09. mit ihren Proben.
Der Kammerchor startet am 17.09. um 19.30h.



8. Februar 2010

Umstrukturierung der Nachwuchsarbeit


Das Nachwuchsorchester ist mit der ersten gemeinsamen Probe im Jahr 2010 am Mittwoch, 03. Februar 2010 in einen neuen Abschnitt gestartet.
Ab sofort wird es zwei Gruppen geben, die von zwei erfahrenen Leitern betreut werden. Wir wollen damit ein breiteres Angebot für unterschiedliche Altersstufen und Leistungsniveaus schaffen und können jetzt sowohl Einsteigern wie auch fortgeschrittenen Kindern und Jugendlichen eine attraktive Möglichkeit zum Ensemblespiel bieten, wobei Streicher wie Bläser gleichermaßen willkommen sind. Auch Instrumente, die nicht zur gewöhnlichen sinfonischen Besetzung gehören, wie z.B. Harfe, Flöte, Gitarre, etc. können problemlos mitspielen.

29. Dezember 2009

Adventskonzert des Kammerchors


Ein mal mehr bewies der Kammerchor des Leonhardi-Ensembles sein Können. Am Vorabend des 1. Advent war der Chor in der Kreuz-Christi-Kirche in Höhenkirchen zu Gast und bot musikalische Leckerbissen von Bach bis Mendelssohn. Als bereits eine Viertelstunde vor Beginn des Konzertes die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt war, wurde extra noch das angrenzende Foyer belegt, um dem Besucheransturm einigermaßen Herr zu werden. Als der Chor dann mit seinem Eröffnungsstück „Macht hoch die Tür“ begann, war man unversehens in der Adventszeit angekommen. Begleitet von einem handverlesenen Orchester, bestehend aus Streichern, Oboen, Englischhorn, Fagott und Orgel, umwickelte der Kammerchor sein Publikum mit diesem Advent-Schlager. Ruhiger wurde es dann mit „Maria durch ein Dornwald ging“ in einem Satz des Dirigenten Michael Merl und „Übers Gebirg Maria geht“ von Johann Eccard. Beide Stücke gerieten innig und zart, zu jeder Zeit aber gleichfalls mit innerer Wärme.